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Buch: „Herzlichen Glückwunsch, es ist Autismus“ + Gewinnspiel – mit Sophie Weigand #24

Inhaltsverzeichnis

Gemeinsam mit Sophie Weigand geht es in Podcast Folge #24 um das Buch von Daniela Schreiter, das Autismus auf eine wundervolle Art beschreibt und erklärt. Unsere Gedanken zur Gestaltung, den Erklärungen im Buch und den Themen, hörst du in dieser Folge. Wir sprechen außerdem über Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen in der eigenen Wahrnehmung und natürlich darüber, ob man jemanden zu einer Autismus-Diagnose beglückwünschen sollte.


🎉 Zum Gewinnspiel:
Link zum Gewinnspiel und alle Informationen zum Nachlesen:
https://vanessa-kunz.de/gewinnspiel/

📖 Infos zum Buch:
Die Werbung, die wir für das Buch machen, ist nicht beauftragt und auch nicht bezahlt. Wir mögen das Buch beide sehr gern und freuen uns, wenn ein paar Menschen auf das tolle Buch und die Autorin aufmerksam werden.

„Herzlichen Glückwunsch, es ist Autismus!

Selfcare-Tipps und mehr für neurodivergente Menschen“

Buch auf der Verlagsseite (PANINI) bestellen

Website
https://www.fuchskind.de/

Instagram @fuchskindsfuchsbau
https://www.instagram.com/fuchskindsfuchsbau/

📝 Mehr von Sophie Weigand:
Instagram (@literatourist)
https://www.instagram.com/literatourist/

Korrektorat & Lektorat
https://www.diekorrekturen.de/

Literaturblog (aktuell inaktiv)
https://literaturematters.de/

Zur Podcast Folge

Dieser Beitrag gehört zur Podcast-Folge #24, wenn dich das Thema interessiert, hör dir gern die Folge an.

Transkript der Folge

Das Transkript der Folge wurde automatisch erstellt und kann daher Fehler enthalten.

Vanessa Kunz (00:00)
Hallo und willkommen zu einer neuen Folge vom Neurodino Podcast. Ich freue mich sehr, denn in dieser Folge ist jemand zu Gast.

Und zwar die liebe Sophie, sie ist Autistin mit ADHS und arbeitet als Buchhändlerin, macht aber auch Korrektorat und Lektorat. Das heißt, sie ist perfekt geeignet, mit ihr stundenlang über Bücher zu

Infos zu ihr, also findet ihr alles in der Beschreibung.

Und da findet ihr natürlich auch die Infos zum Buch über das wir sprechen, wo man das kaufen kann und so weiter. Mir ist jetzt ganz wichtig am Anfang einmal zu sagen, erstens, es gibt in dieser Folge ein Gewinnspiel. Das freut mich Ihr bekommt mit in der Folge live, wie Sophie mir das erzählt. Und von daher bleibt auf jeden Fall

In der Folge wird das alles erklärt.

Wir spoilern keine Inhalte, das heißt ihr könnt euch das anhören und dennoch das Buch Es geht ⁓ Autismus im Buch und es ist ein Comic, also es ist jetzt auch mega cool für Leute, die nicht so gerne Und generell als Hinweis, wir sind nicht gesponsort von den Autoren. Die wissen gar nichts von ihrem Glück.

Es ist also keine bezahlte Werbung oder beauftragte Werbung oder sowas, ich habe diese Bücher gekauft, habe gedacht, boah, ich würde so gerne mal darüber sprechen und bin ein bisschen…

mit dem Gedanken gegangen, ob ich das machen möchte oder nicht und wie ich das Ganze machen möchte und habe dann die liebe Sophie gefragt, ob sie mitmachen will. Und deshalb gibt es jetzt diese Folge. Es wird noch weitere Folgen mit Sophie geben. Das ist jetzt die erste. Wie gesagt, es geht ⁓ das Autismus Wir reden aber nicht nur über das Buch. Also wir sprechen auch darüber, wie man für sich Begriffe und Begriffsthefinitionen abgrenzen kann.

und natürlich auch über das Gewinnspiel, über den Titel und so weiter. Also es ist nicht nur eine Buchzusammenfassung oder Ihr bekommt natürlich auch bisschen Erfahrung und so weiter mit an die Hand, wie ihr es hier gewohnt seid.

Von daher geht’s erst direkt los. Viel Spaß beim Zuhören.

Vanessa Kunz (02:02)
Das erste Buch, über das wir sprechen, hat mich sofort überzeugt, weil ein Dino auf dem Cover ist. Und da fühle ich mich natürlich sofort vollkommen wohl mit. Und zwar ist der schöne Titel, herzlichen Glückwunsch, es ist Mit dem Untertitel Self-Care Tipps und mehr für neurodivergente Menschen.

Wollen wir zuallererst über den Dino oder zuerst über den Titel reden?

Sophie (02:24)
Was ist dir lieber? Schlägt dein Herz erstmal für den Dino. Mit dem Partyhütchen.

Vanessa Kunz (02:29)
Jawoll, er hat einen Partyhut auf.

Ich liebs!

Sophie (02:33)
Partyhut auf und T-Rex-Ärmchen und so. Ja, ist schon sehr süß.

Vanessa Kunz (02:38)
Ja,

das einzige, was ich jetzt als Verbesserungsvorschlag hätte, ich hätte gerne, dass der noch so eine kleine Kuchengabel hat in seiner Hand.

Sophie (02:47)
Ja, das sehe ich. Das sehe ich auf jeden Fall.

Vanessa Kunz (02:50)
Ja.

Okay, ja, dann sind meine Bedürfnisse, was den Dino angeht, aber gestillt, und wir können über den Titel reden.

Sophie (02:56)
Ja, ich habe gedacht, dass das vielleicht ganz gut wäre, weil ich insbesondere online schon öfter Diskussionen darüber gelesen habe, wenn Menschen beglückwünscht wurden zu ihrer Autismus- oder ADHS-Diagnose, wie man denn alles in der Welt jemanden für sowas beglückwünschen könnte, weil so eine Diagnose zu kriegen ist ja wohl nichts, worüber man sich freuen sollte. Und ich finde es sehr gut, dass das Buch diesen Titel hat. Vielleicht auch

dieses anzuregen, weswegen das durchaus ein Glück sein kann, auch wenn natürlich nicht alles daran toll ist und man sich das vielleicht nicht aussuchen würde, wenn man die Wahl gehabt hätte.

Vanessa Kunz (03:39)
Ja, voll. Also ich finde den Titel sehr passend und sehr gut gelungen, muss ich einfach sagen, weil er so bisschen auch provokativ ist. Das mag ich, das gefällt mir. Aber andererseits denke ich mir am Geburtstag würdest du jetzt auch herzlichen Glückwunsch sagen. Und irgendwie ist es meiner Meinung nach fast dasselbe. Das ist jetzt glaube ich ein Hot Take, aber für meinen Geburtstag kann ich jetzt persönlich auch nicht so viel.

Sophie (03:47)
Ja.

Ja, ja, aber…

Ja, ja das stimmt.

Vanessa Kunz (04:08)
genauso wenig wie für die

ADHS oder keine Ahnung. Also, ich find das witzig und ich denk, für viele Leute fällt da so ein Stein vom Herzen und es erklärt so vieles. Und es ist so ein Meilenstein auf einer wirklich … Zeitleiste von Dingen, die man sich nicht erklären kann, die einen stressen, die richtig beschissen laufen.

Und da kann man schon mal herzlichen Glückwunsch sagen.

Sophie (04:35)
Ich glaube, viele Leute können sich halt einfach nicht vorstellen, generell bei jeder Art von Diagnose, trifft jetzt auf ADHS Autismus oder irgendeine andere psychiatrische Diagnose zu, aber ja auch auf körperliche Diagnosen, dass man sich ja nicht freut, krank zu sein. Also jetzt im körperlichen Sinne, wenn wir über körperliche Diagnosen reden. Oder nicht darüber freut, eine psychiatrische Diagnose zu haben, sondern

Also wenn man die Wahl hätte, würde man sich dafür wahrscheinlich nicht entscheiden. Aber Fakt ist, dass das ja alles schon vor der Diagnose da ist. Die Diagnose kreiert das ja nicht erst, sondern ist es ja vorher schon da. Sondern man feiert ja mehr die Gewissheit oder eben das ein Wissen, mit dem man dann was anfangen kann. Diagnose ist ja kein Selbstzweck, sondern du machst ja damit dann irgendwas. Also im Idealfall kann sie

einen Startpunkt sein für eine neue Perspektive auf dich selber, auf dein Leben, wie fähig oder unfähig du bist. Weil in der Regel viele neurodivergente Menschen denken ja viele Jahre, dass sie außergewöhnlich unfähig sind in extrem vielen Bereichen und können sich einfach nicht erklären, warum sie Sachen nicht hinkriegen. Die Anderen scheinbar mühelos schaffen, ich meine es ist auch idealtypisch, auch neurotypische Menschen schaffen nicht alles so

Vanessa Kunz (05:58)
Ja.

Sophie (06:01)
auf einer Arschbacke sitzen. Das ist auch eine komische Vorstellung, die manchmal so kursiert, so dass neurotypische Menschen überhaupt keine Probleme hätten und alles wäre irgendwie immer fein. So ist es ja auch Aber die Häufigkeit, mit der man halt immer wieder so an Grenzen stößt, die andere offensichtlich nicht haben, die ist natürlich für neurodivergente Menschen deutlich höher. Und wenn man dann irgendwann weiß, ich kann nichts dafür, es ist nicht meine Unfähigkeit, sondern es gibt einen Grund.

gibt einen Grund, warum es mir andauernd schlecht geht. Und jetzt habe ich einen Startpunkt, ab dem ich Sachen verändern kann. Also indem ich zum Beispiel auch Lebensanpassungen vornehmen kann, die ich mir eher gestatten kann, wenn es eine Diagnose gibt. De facto könntest du diese Anpassungen natürlich auch schon vorher vornehmen. Es hält dich ja niemand davon ab.

Vanessa Kunz (06:45)
Mhm.

Sophie (06:54)
Das ist dann so ein Blick, man halt auf sich selbst hat. Wenn man erstmal denkt, ich bin ja komplett irgendwie unfähig und ich müsste das alles so machen wie andere Leute oder ich müsste das so hinkriegen wie andere Leute, dann wirst du nicht anfangen, dein Leben so umzustrukturieren, als wärst du neurodivergent. Weil dein Anspruch an dich selbst ist ja, das genauso hinzukriegen wie die anderen. Und wenn dir dann jemand sagt, vermutlich wirst du es nicht so hinkriegen wie die anderen. Das ist erstmal nicht abwertend oder so, es ist eine Beschreibung eines…

Fakts, den man ja auch erlebt jeden Tag. Und dann ist man vielleicht an Punkt, man sagen kann, okay, jetzt ändere ich was an meinem Leben oder jetzt beantrage ich Hilfen oder jetzt bitte ich Unterstützung für konkrete Dinge. Und das kann ja so viel Lebensqualität verbessern. Und ich glaube, das ist einfach der Punkt. So eine Diagnose kann ein Startpunkt dafür sein, deine Lebensqualität zu verbessern.

Vanessa Kunz (07:42)
Ja.

Sophie (07:51)
Und es ist doch voll was, was man feiern kann. Also wenn nicht sowas, was denn dann?

Vanessa Kunz (07:56)
ich denke auch, ist ein riesiger Erkenntnisgewinn. im ersten Moment wahrscheinlich nicht. Wenn man die Diagnose dann plötzlich hat, dann ist es ein Schock und dann sind alle möglichen Gefühle erst mal vorherrschend. Aber insgesamt

vergleicht man sich dann auch nicht mehr mit etwas, was man nicht ist. als Gemüse kann man sich natürlich mit Früchten vergleichen, aber das ist nicht so geil, wie sich mit anderem Gemüse zu vergleichen und die Früchte sich untereinander vergleichen zu lassen. Und genauso … ja, man kommt schlechter weg.

Sophie (08:24)
Man wird halt immer verlieren, man immer die falschen

Vergleiche zieht und dann immer denkt, warum bin ich denn so, warum kriege ich das denn hin, warum schaffe ich das, ich muss das. Und das führt ja dann auch dazu, dass man ständig über eigene Grenzen geht, weil man denkt, ich muss das. Weil andere tun das auch. Ich muss das. Das muss doch einfach sein. Warum ist das nicht einfach? Also das ist halt auch ein gesundheitliches Risiko. Nicht nur psychologisch, sondern auch körperlich.

Vanessa Kunz (08:33)
Ja.

Ja.

Ja, voll.

Sophie (08:53)
sich permanent was abzuverlangen, was man nicht leisten kann, egal wie sehr man sich anstrengt. Man wird es nicht hinkriegen. dafür, wie gesagt, aller Grund dafür beglückwunsch zu werden, man, ich meine, das kriegt man auch nicht irgendwie mit so einem Schalter, so dann hat man die Diagnose, also insbesondere wenn man halt spät diagnostiziert ist und sein Leben lang irgendwie schon anders lebt, dann wird die Diagnose nicht mit dem Schalter plötzlich alles verändern und man schmeißt alles und dann ist alles fein.

Vanessa Kunz (09:02)
Ja.

Sophie (09:23)
So natürlich nicht, aber es ist halt ein Startpunkt, den man vorher nicht hatte und von dem aus man weitergehen kann.

Vanessa Kunz (09:28)
Ja.

Ja, und das finde ich ist auch ein guter Punkt, weil ich finde, man kann dieses Buch verschenken, wenn jemand seine Diagnose bekommt. Oder in dem Prozess auch vorher schon ist. Es muss nicht mal mit der Diagnose kommen, aber ich finde, es ist so wichtig, nicht nur diese Diagnose zu haben, sondern sich im Klaren zu sein, was gibt es für Besonderheiten, die ich jetzt beachten kann. Du hast schon gesagt, so die Bedürfnisse irgendwie Grenzen und

Je mehr man eigentlich lernt, was es vielleicht für Dinge gibt, die man beachten kann, was es vielleicht auch schon für spezielle Begriffe gibt, die man dann einfach mal recherchieren kann, desto mehr lernt man ja auch über sich, desto mehr sieht man, okay, das passt, das kann ich mal ausprobieren oder das möchte ich jetzt nicht Und desto mehr wird die Wahrnehmung ja auch dahin geschult quasi. Und man lernt halt einfach so viel. Also…

Sophie (10:26)
Ich

finde, das ist wie so ein Starter Guide für die Diagnose bekommen oder kurz davor, was ist wichtig, worauf man achten Ich mag Daniela Schreiter sehr für ihre Illustrationen. Auf den ersten Blick könnte man denken, es ist eher für Kinder.

Vanessa Kunz (10:30)
Kurzanleitung.

Ja.

Sophie (10:51)
Und zum Teil ist es das ja auch. Sie spricht ja mit ihren Büchern auch gezielt eben Kinder an und die finden sich da auch sehr wieder. Auch in ihren anderen Comics, die sie schon gemacht hat. Aber es ist halt nicht begrenzt auf Kinder. Es ist halt generell alles sehr wholesome immer bei ihr irgendwie. Man guckt es so an und es ist irgendwie, es ist einfach schön. Es ist halt auch so null defizit orientiert, sondern immer so… Ja, ne?

Vanessa Kunz (11:07)
Ja…

Sophie (11:17)
So ist es jetzt halt. geht nicht darum, dir zu zeigen, was du alles nicht kannst oder wo du schlechter bist, sondern einfach, wie das für dich was du tun kannst, damit es dir ein bisschen besser geht du bist halt trotzdem wertvoll und voll okay. Und mal unabhängig von dem konkreten Comic ist halt das für mich…

sind so ihre Illustrationen, was die so ausstrahlen mit allem. Also mir hat eine befreundete Person, da wusste ich tatsächlich in dem Moment noch gar nicht, dass es von Danila Schreiter ist, so ein Sticker geschenkt mit No is a protection spell, den ich mir dann in meinen Kühlschrank gemacht habe. Ja, einfach diese, was sie so transportiert mit der Art, auch wie sie illustriert, das finde ich einfach sehr schön. Nicht nur für Kinder.

Vanessa Kunz (11:52)
Geil.

Ja, also das Buch, ich hab’s extra recherchiert, ist ab zehn Jahren empfohlen. Und ich find es aber auch für Erwachsene voll passend. Und ich finde auch, dieser ganze Stil, also ihr Stil hat ja schon einen eigenen Charakter, find ich. Und das ist so schön, das ist supersüß und irgendwie so liebevoll gestaltet. Also sowohl das Buch als auch das, was sie online postet an Comics und was es alles gibt, was sie postet, ne? Und was sie alles verkauft auch an Dingen.

Es erwärmt einfach mein Herz, dieser Stil. Das macht es richtig schön.

Sophie (12:38)
Ja, ja.

Deswegen finde ich das voll empfehlenswert für jedes Alter und für jeden Punkt, an dem man irgendwie gerade so auf dem Weg ist. Ob nun kurz vor der Diagnose oder kurz nach der Diagnose. Auch wenn man gerade erst anfängt sich damit zu beschäftigen. Wobei ich da sagen würde, da würde ich vielleicht noch andere… Da würde ich dann vielleicht eher denken, dass diese Schattenspringer-Reihe, die sie auch hat…

Vanessa Kunz (13:11)
Stimmt,

Sophie (13:11)
ein

bisschen besser geeignet ist. Weil, herzlichen Glückwunsch ist das Autismus, wenn man gerade erst anfängt sich damit zu beschäftigen. Im Zweifelsfall weiß man das noch gar nicht. sinnvoll sind die auf jeden Fall. Die Tipps als solche, klar, die sind für jedes, für jeden Punkt am Weg geeignet. Also, wir können ja kurz mal…

Vanessa Kunz (13:15)
Ja.

Ja, wobei die Tipps ja trotzdem sinnvoll sind, ne? Also, kann man ja immer ausprobieren. Ja.

Sophie (13:37)
vielleicht sagen, worum es so grob überhaupt geht, also was sie da drin so verarbeitet. Es geht halt so typische Sachen wie eben Stimming zum Beispiel. Was ist Stimming oder dieses Autistiknesting? Ehrlich gesagt kannte ich das vorher nicht. Also als Begriff auch nicht.

Vanessa Kunz (13:51)
Ja,

ich auch nicht, aber ich finde es so wunderbar, dass es in diesem Buch vorkommt. Also gerade weil es nicht so präsent ist.

Sophie (13:57)
Ja, es bedeutet halt

sowas, sich halt so ein Nest, im wahrsten Sinne des Wortes, halt so ein Nest bauen mit Sachen, die man gerne mag, die einen beruhigen, die sich schön anfühlen, so keine Ahnung, wo man sich halt zurückziehen kann, wenn es einem nicht gut geht. Fand ich interessant irgendwie so als Begriff, wie gesagt, mir vorher gar nicht eingefallen. Aber gute Strategie auf jeden Fall.

Vanessa Kunz (14:21)
so schön, dass es sich nicht so defizitorientiert anfühlt, was du gesagt hast vorhin. Es ist auch so positiv, Autistic Joy als eigenen Begriff in diesem Buch zu finden und ja, auch einfach so.

Das Schöne hervorzuheben und nicht nur quasi schlechte Dinge und das musst du machen und da musst du aufpassen, sondern auch, wie geil ist eigentlich Freude, pure Freude und wie drückt sich die aus, wie erkennt man Da freut man sich, finde ich, auch einfach mit.

Sophie (14:50)
Ja, und man muss sich auch bedenken, wir sind jetzt vielleicht online in einer Bubble, wo sich Leute eben sehr viel mit Autismus beschäftigen. Aber das kann man ja nicht von allen Menschen erwarten, die die Diagnose kriegen oder so. Manche haben vielleicht auch ganz andere Vorstellungen davon, was Autismus ist, was das jetzt für sie bedeutet. Und die gehen vielleicht wirklich mit so einem sehr defizit orientierten

Vanessa Kunz (15:18)
Ja.

Sophie (15:18)
Blick

da rein und denken, Gott, jetzt habe ich diese Diagnose, keine Ahnung, ich bin komplett lebensunfähig oder was man sich da vielleicht dann so denkt, gerade wenn man viel so Klischeebilder im Kopf hat, was Autismus ist und was das für einen bedeuten kann, dann wenn man diese Diagnose bekommt und dann eben darauf zu gucken, ey, sagt jetzt überhaupt nichts über deinen Wert, das heißt nicht, dass du irgendwas gar nicht mehr kannst oder lebensunfähig bist oder so.

Vanessa Kunz (15:30)
Mmh.

Sophie (15:48)
Es gibt Dinge, die du tun kannst für dich. Es gibt positive Aspekte, die das mit sich bringt. Dein Leben ist jetzt nicht zu Ende. Und das kann, glaube ich, manche Menschen, die eben dann nicht so knietief in dieser Thematik stecken, schon wirklich echt hilfreich sein.

Vanessa Kunz (15:54)
Ja.

Ja, also ich finde,

der ganze Inhalt ist sehr in sich passend. Also es gibt sowohl kleinere Themen als auch ausführlich erklärte Sachen. Es sind aber immer nur kurze Texte mit großer Schrift, sodass es also auch kurzweilig ist. Man muss nicht ewig lesen, ein Thema verstehen zu können. Und es ist trotzdem ausführlich genug, einen Überblick zu bekommen.

Sophie (16:33)
für Menschen mit ADS. Gut geeignet, wenig Textwüste, viel Genau, Masking ist ja irgendwie auch ein Thema oder Besonderheiten beim Essen, mit Safe Food und solche Sachen und eben auch Autistik Burnout. da ist aber eine Frage, die ich so, also unabhängig von dem Buch, aber das Buch hat mich wieder drauf gebracht.

Vanessa Kunz (16:34)
Ja… Ja…

Sophie (16:57)
wo ich mich immer frage, wie wird eigentlich oder ich habe den Eindruck, dass dieser sehr unterschiedlich verwendet wird, teilweise irgendwie für sehr unterschiedliche Dinge. Und mir geht es manchmal so, wenn ich so online von Leuten lese und ich sage das jetzt vorher nicht, dass es irgendwer in falschen Hals kriegt, ich stelle nichts infrage, ich will keine Empfindung, die irgendjemand hat relativieren, mir geht es einfach nur darum, was soll dieser Begriff bedeuten. Und ich habe halt schon manchmal von Leuten gelesen, die dann irgendwie

Vanessa Kunz (17:21)
Ja.

Sophie (17:25)
hatten ein anstrengendes Wochenende vielleicht, weil viele soziale Verpflichtungen, dies das, unterwegs und sind jetzt halt irgendwie komplett fertig die nächsten, weiß ich nicht, fünf, sechs Tage oder Und da habe ich halt schon gelesen von Leuten, die gesagt haben, ich bin gerade wieder im Autistic Burnout. Und ich denke dann immer so, also für mich wäre das nicht…

Vanessa Kunz (17:42)
Mhm.

Sophie (17:46)
Also Burnout ist für mich was genauso wie der klassische Burnout. Es gibt da ja eine Unterscheidung zwischen beidem, aber genau wie der klassische Burnout ist es ja nicht… Ich bin jetzt eine Woche erschöpft, weil ich sehr beansprucht gewesen bin, sondern das ist ja in meinem Verständnis, korrigiere mich, wenn das falsch ist, aber in meinem Verständnis ist es ja schon was langfristigeres. Jetzt bin ich nicht ein paar Tage im Autistik-Burnout. Oder?

Vanessa Kunz (17:52)
Ja.

Also ich

teile das so ein online, also den Begriff an sich kannte ich jetzt auch nicht aus irgendwie Büchern oder so, wo der viel benutzt wurde. Sondern ich hab das Gefühl, es entwickelt sich. Genau, ja. Also es ist was, was irgendwie aus der Community gerade raus entsteht.

Sophie (18:22)
Naja, das eher so Online-Ding. Also nicht, dass es das nicht gibt, aber es wird online diskutiert vor allen Dingen.

Vanessa Kunz (18:32)
Und in meinem Verständnis wäre es genauso, wie du gesagt hast, dass es eher was sehr Langfristiges ist, was vielleicht auch vor der Diagnose passiert und als klassischer Burnout diagnostiziert wird, einfach weil eben diese Diagnose noch nicht da Und online habe ich aber das Gefühl, dass Autistik Burnout eher so ein Sammelbegriff ist Erschöpfung, die man einfach Generell so fatigmäßig.

aber es auch für Overloads benutzt wird, für Shutdowns, für Meltdowns. es ist so ein… Jeder benutzt es einfach, wie es gerade irgendwie reinpasst. Und es äh…

Sophie (19:07)
Ich lese es manchmal so,

als würden Leute so going in and out of Autistic Burnout. Das wäre halt nicht meine Vorstellung davon. Ich würde anfangen darüber nachzudenken, wenn ich halt wirklich Wochen und Monate lang in diesem Zustand bin. Dann würde ich anfangen zu überlegen, okay, kann das Autistic Burnout sein? Aber nicht, wenn ich jetzt drei, vier Tage krass erschöpft bin.

Vanessa Kunz (19:13)
Ja.

Ja.

Sophie (19:32)
dann bin ich halt 3-4 Tage krass erschöpft, weil, und das hat vermutlich auch Gründe, weil ich halt vorher irgendwie viel zu tun hatte und selber ansprucht war.

Vanessa Kunz (19:32)
Nö, also…

Ja, also ich hätte es auch definiert als einen sehr langen, anhaltenden Zustand und es ist quasi keine richtige Erholung wieder möglich. So das ist glaube ich das, was es für mich abgrenzen Aber dass wir wahrscheinlich alle generell erstmal schon grundsätzlich gestresst und überfordert sind, das steht nicht zur Debatte. Es ist aber glaube ich eher nicht unter dem Begriff eigentlich gedacht.

Und wie sich der sich jetzt so durchsetzt und definiert, das werden wir dann in den nächsten Monaten und Jahren Aber es ist nicht so greifbar.

Sophie (20:11)
Okay, gut, also

ich wollte das schon länger mal irgendwie so besprechen, weil ich dachte, das an mir, weil gerade wenn wir so über Begrifflichkeiten reden, mit denen man ja dann irgendwann konfrontiert ist, wenn man sich eben mit Autismus beschäftigt oder die Diagnose bekommt oder so.

Vanessa Kunz (20:21)
Ja.

Sophie (20:29)
Ich finde es super schwierig, diese Begriffe auf sich selber anzuwenden und dann zu definieren, was von dem, was ich jetzt erlebe und was ich ja schon mein Leben lang erlebe, ist ja nicht plötzlich aufgetreten, was davon ist jetzt irgendwie ein Shutdown und was davon ist ein Meltdown und wann bin ich jetzt im autistischen Burnout und wann habe ich dies und das. Also ich finde, nicht, ich was gegen diese Begrifflichkeiten sage, es ist ja voll wichtig, dass man Begrifflichkeiten hat, über Dinge zu reden.

Vanessa Kunz (20:35)
Ja.

Sophie (20:58)
Aber die so anzuwenden oder das so klar für sich zu definieren oder so, bin ich manchmal voll fasziniert davon, wie klar Menschen dann sagen können, ja dann hatte ich einen Shutdown oder dann hatte ich einen Overload oder dann hatte ich dies oder hatte ich das. Ich denke aber, ich weiß gar nicht, ob ich das so genau sagen könnte, was ich da jetzt habe und wo da genau die Grenze Von daher finde ich das für mich voll schwierig. Schön, dass es Begriffe gibt, aber…

Vanessa Kunz (21:14)
Mmh.

Ja.

Sophie (21:25)
Ich kann die, also vielleicht liegt es ja auch daran, dass meine Diagnose ja wirklich noch nicht lange her ist, ich kann die noch nicht gewinnbringend für mich nutzen, muss ich sagen. weiß nicht, ob es dir da anders geht, aber für schwer.

Vanessa Kunz (21:38)
Also teilweise, so Overloads kann ich schon eher eingrenzen, aber da würde ich jetzt auch immer sagen, das hat ja mehr als eine Ursache im Normalfall und das ist nicht so, dass ich jetzt sagen kann, 18.34 Uhr begann der Overload und hielt bis 23.16 Uhr. Sondern das ja, eine Entwicklung, die dann irgendwann in einem Overload endet und dann halt wieder abflacht so.

Sophie (21:55)
Ja.

Vanessa Kunz (22:04)
Das kann ich glaube ich schon, aber es braucht glaube ich immer eine neutrale Betrachtung, das irgendwie einzugrenzen. Also ich könnte es für mich nicht so definieren, wie sieht jetzt ein Shotdown aus, wie sieht ein Meltdown aus, aber mir hilft es schon die Begriffe zu kennen und zu einzuordnen für

Ich glaube, das macht dann die Erfahrung, die ich hoffentlich nicht mache, mit vielen Shutdowns, mit vielen Mail-Downs, dass ich es dann direkt sagen kann, so fühlt sich es so nehme ich es wahr und so nehmen es die anderen wahr, die das dann mit mir durchleben dürfen, weil sie keine Wahl haben.

Sophie (22:32)
Ja.

Ich finde es gerade mit Komorbiden Diagnosen echt schwierig. Neulich war ein Fall mit meinem Laptop irgendwas, das ist Prinzip auch egal. Es war ein anstrengender Tag, körperlich anstrengend, ich vor der Arbeit und war dann zu Hause und musste da einen neuen Laptop einrichten, den ich geliehen habe, weil meine Alter in Reparatur waren. Das funktionierte irgendwie nicht so, wie ich das wollte. Dann habe ich irgendwann wirklich angefangen, zu heulen, halbe, dreiviertel Stunde lang.

weil ich so fertig war. Und mir war natürlich zu jedem Zeitpunkt auch bewusst, dass es eine komplette Überreaktion ist. Und es ist keinen Grund, es sich das denn. Und ich weine wirklich nicht oft, also ich bin nicht jetzt nah am Wasser gebaut oder Und habe halt die ganze Zeit gedacht, mein Gott, jetzt kriege ich mich irgendwie mal wieder ein so. Aber konnte ich halt Nun kann man jetzt natürlich sagen, ja, keine Ahnung, könnte ein Meltdown gewesen sein. Ich kann aber auch genauso sagen, ich habe einfach einen super anstrengenden Tag gehabt.

Vanessa Kunz (23:19)
Ja.

Sophie (23:38)
und war jetzt einfach nervlich irgendwie runter. Und das sind dann halt so Situationen, wo ich denke, ja, okay, ich könnte das jetzt Meltdown nennen, aber keine Ahnung, ob es stimmt. Das ist dann vielleicht so ein autistisches Ding. Wenn ich das so benennen will, muss, dann möchte ich mir auch hundertprozentig sicher sein, dass es zutrifft. Und wann kann man sich schon mal hundertprozentig sicher sein, dass irgendwas zutrifft?

Vanessa Kunz (23:38)
Ja.

Mhm.

Ja.

Sophie (24:03)
Vielleicht ist das auch irgendwie so ein Problem, was ich mit Begriffen habe, die ich dann irgendeinem Empfinden zuordne. Dass ich immer noch so einen Rest Zweifel habe. Kann ich das jetzt überhaupt so nennen? Weil, keine Ahnung, vielleicht ist das auch was ganz anderes. Aber das ist vielleicht auch eher mein Problem. Nach dem anderen vielleicht weniger. Schwierig keinen mit.

Vanessa Kunz (24:11)
Mhm.

Ja.

Vielleicht, ja. ich glaube, es immer, wenn du es so empfindest, dass es jetzt ein Meltdown ist, dann würde ich das auch nicht anzweifeln. Ich würde vielleicht noch mal mit dir darüber sprechen, was sind so die Kriterien, wie könnte man das irgendwie eingrenzen. Aber im Grunde, wenn du das für dich so empfindest und eine Art Kategorie findest für solche Momente, sie besser, weiß ich nicht, kommunizieren zu können.

Sophie (24:37)
Ja.

Vanessa Kunz (24:46)
bessere Hilfe zu bekommen, das für dich vielleicht ein bisschen einzuordnen, dann ist es ja top, wenn der Begriff dafür hilft. Und wenn du einen anderen Begriff nehmen willst, nimmst du einen Es ist nur verwirrend in der Kommunikation dann online oder nach außen, wenn wir jetzt alle mit verschiedenen Begriffen einher werfen. Und für andere Menschen fühlt sich ein anstrengender Tag, wo die Nerven blank liegen, vielleicht trotzdem noch mal anders an als für dich in dem Moment.

Sophie (24:57)
Ja.

Ja, voll.

Ja.

Wirklich. Das sind halt alles so Mutmaßungen. Genau kann man es nicht wissen. Aber grundsätzlich, gesagt, gut, dass es die Begriffe gibt und gut, dass sie dir in dem Buch auch erklärt, weil das ist es eben das, was vielen Menschen dann auch erleichtert zu sagen, ich habe gerade das und das Problem. Ohne groß beschreiben zu müssen, wie sich das Problem jetzt anfühlt oder warum das Problem da ist. Alles so drum herum, wozu man in dem Moment vielleicht gar nicht mehr so in der Lage ist.

Vanessa Kunz (25:14)
Ist halt so,

Sophie (25:44)
Ein Begriff bringt es auf den Punkt. Im Idealfall weiß das Umfeld, wenn das und das ist, dann müssen wir das und das tun oder das und das lassen, damit es besser wird. Dafür sind die Begriffe supergut. Die sind auch supergut erklärt, dass sie Kinder verstehen können.

Vanessa Kunz (25:53)
Ja.

Ja.

Ich finde es auch nicht unbedingt beschönigend oder verharmlosend oder so, aber jetzt auch nicht so drastisch, dass man sagen würde, Gott, Gott, das ist eine Horrorgeschichte. Also es ist in dem Maß, glaube ich, super gut erklärt und in dem Rahmen.

Sophie (26:08)
Ne.

Ja genau, das finde

ich auch voll wichtig, es, gerade weil es sich ja unter anderem an Kinder dass das zwar so gemacht ist, dass Kinder sich daran wiedererkennen können, aber nicht, dass Kinder Angst davor kriegen. Weil das wäre ja was Negatives, was passieren könnte, wenn es halt so, wie du schon sagst, so drastisch irgendwie geschildert ist, dass man dann gleich Angst kriegt, so Gott, vielleicht…

Vanessa Kunz (26:31)
Ja.

Ja.

Sophie (26:46)
Kinder oder Erwachsene, die noch nicht so viele Meltdowns hatten. Es ist ja nicht so, dass wir alle autistischen Menschen irgendwie so eine tägliche Erfahrung haben, in Meltdown zu kommen. Manche haben mehr, manche weniger. Und die, die bisher weniger hatten oder möglicherweise noch gar keinen, den sie jetzt bewusst als solchen registriert haben und dann lesen sie was davon und kriegen super Angst davor, dass sie dann irgendwie komplett ausrasten oder Das finde ich schon gut.

Vanessa Kunz (27:08)
Ja.

Sophie (27:15)
finde, habe gut geschildert, diese Mitte getroffen zwischen ich beschönige das oder ich überdramatisiere das. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass Melodons nicht schlimm sind, aber in der Darstellung überdramatisiere das.

Vanessa Kunz (27:15)
Ja.

Ne,

trifft wirklich gut, finde ich, einen Mittelweg. Was sehr wichtig ist,

Sophie (27:34)
Ja, finde

ich auch.

Vanessa Kunz (27:38)
wir haben schon gesagt, aber ab zehn Jahren ist empfohlen und es ist eigentlich ein Buch, was betroffene, Angehörige oder auch einfach interessierte Menschen kaufen können. Ich finde es eigentlich für jeden passend. Ich würde jetzt nicht sagen, dass irgendjemand das falsche Buch kauft, so. Auch dadurch, dass es

Kurz und prägnant erklärt, nicht superumfangreich. Das ist kein langes wissenschaftliches Werk.

Sophie (28:05)
Und es kann auch gut für Eltern sein, die sich fragen, was kann ich für mein Kind tun in diesen und jenen Situationen, wenn das Kind das vielleicht selber noch gar nicht so äußern kann, weil das Kind keine Idee davon hat, was ihm gut tun könnte. Dann kann das auch ein Anreiz sein, in das Buch zu gucken und das und das mal auszuprobieren, ob es dem Kind hilft.

Vanessa Kunz (28:07)
Ja.

Mhm, ja voll. Oder Angehörige generell, also Partner, Geschwister, was auch immer. Wenn man da natürlich nur mit Konsens und mit der betreffenden Person vorher abgesprochen, aber man kann natürlich die Tipps mal ausprobieren zusammen. Genau, finde ich es richtig gut. Ist in der Kategorie irgendwie so Ratgeber, würde ich sagen. Irgendwas zwischen Ratgeber und Lexikon und Kinderbuch.

Sophie (28:41)
Ja.

Ja.

Ja, so eine gute Mischung aus allem.

Vanessa Kunz (28:57)
Da bist du besser.

Ja, ich weiß nicht, wie man sowas definieren würde, aber irgendwas

Sophie (29:04)
Mir fällt da gerade noch was auf, was auf meinem Zettel aufwesst. Das wollte ich dir eigentlich im Vorgespräch schon sagen und dann habe ich es verpeilt. Aus unempfindlichen, na wobei unempfindlich sind sie nicht, ich weiß was die Gründe sind, habe ich zwei Exemplare von Herzlichen Glückwunsch des Audiosphos. Und so schön ich das Buch finde, ich brauche nicht zwei davon. Dementsprechend könnten wir gerne eins verschenken für keine Ahnung was.

Vanessa Kunz (29:18)
Hmm…

Ja.

Sophie (29:33)
Ich würde es dann auch schicken und so, ist kein Ding. Aber dann hätte jemand noch Freude dran und ich habe hier nicht zwei.

Vanessa Kunz (29:36)
Das können wir voll gerne machen.

Es kommt jetzt ein Einspieler oder was auch immer, irgendeine Erklärung, wie wir das genau machen, was genau passiert, weil ich jetzt so überfordert bin von dieser Information, dass ich keine Ahnung habe, wie man Gewinnspiele

Sophie (29:49)
Ja sorry!

Vanessa Kunz (29:53)
Jetzt kommen die Infos zum Gewinnspiel. Also erstens ganz wichtig, wir sind nicht gesponsert, das ist nicht abgesprochen mit dem Verlag oder den Autoren oder was auch immer.

Es ist tatsächlich so spontan entstanden, wie ihr es gerade gehört habt. Sophie hat mich in der Aufnahme einfach gefragt, ob wir es machen wollen und ich bin dabei.

Also wie könnt ihr teilnehmen? Es gibt eine E-Mail-Liste, wo ihr euch eintragen könnt. Dafür gebt ihr euren Namen und eure E-Mail-Adresse ein. Mehr nicht. Ihr bekommt keine Werbe-E-Mails, wenn ihr das nicht möchtet. Ihr könnt euch freiwillig für mein Newslettern melden, müsst ihr aber nicht. Das Einzige, was ihr eben angeben müsst, ist euer Name und eure E-Mail-Adresse.

Jeder der über 18 ist und eine Adresse in Deutschland hat, kann einmal teilnehmen und das Gewinnspiel läuft bis zum 31. Oktober um 23.59 Uhr. Also bis dahin könnt ihr mitmachen. Der Link ist natürlich auch in der Beschreibung und da stehen auch nochmal ein paar Antworten und Teilnahmebedingungen und so weiter. Das könnt ihr euch alles in Ruhe durchlesen.

Ich hoffe, dass es eine gute Lösung ist über eine E-Mail-Liste, weil jeder hoffentlich eine E-Mail-Adresse hat. Bei Social Media bin ich mir nicht mehr so sicher, ob jeder einen Social Media Account hat. Von daher machen wir das Die E-Mails werden für nichts anderes als für dieses Gewinnspiel

und wir hoffen einfach, dass wir einer Person eine große Freude machen können mit dem Buch und von daher nehmt gerne teil, wenn ihr möchtet und jetzt geht’s aber weiter mit der Folge.

Vanessa Kunz (31:17)
Genau, wir haben schon gesagt, es ist von Danila Schreiter. Die findet man online unter fuchskindfuchsbau, zum Beispiel auf natürlich alles unten verlinkt.

Sophie (31:26)
Ich hab übrigens, wo du das gerade

sagst, hab neulich das erste Mal, allerdings auf Threads, weiß nicht ob es woanders auch so ist, das erste Mal gesehen, dass da nicht steht Fuchskind, Fuchsbau, sondern da steht Fuchskinds, Fuchsbau. Und ich habe immer dieses S nicht gelesen. Und deswegen gibt es ja einfach auch viel mehr Sinn, dass da ein Genitiv-S drin ist, also der Fuchsbau vom Fuchskind halt. Aber ich

Vanessa Kunz (31:44)
Oh nein. Oh nein!

Ja,

Sophie (31:54)
Aber

ich hab das irgendwie nie gelesen und noch nicht, dass mir das mal aufgefallen ist. dachte, wie kann es denn sein, dass ich über Monate hinweg auch immer dieses, Esstern nicht gelesen habe. Aber das ist da. Also Fuchs, Fuchs Kintz. Ich guck jetzt nochmal. Nicht, dass ich jetzt irgendwie Quatsch erzähle. Nee, Fuchs Kintz, Fuchs Bau.

Vanessa Kunz (32:14)
Also ich finde es

Die Website ist einfach nur fuchskind.de, die hilft mir also in dem Fall jetzt nicht.

Sophie (32:20)
Ich habe auf threads geguckt, gerade FuchsKindz, FuchsBau. Ich weiß nicht, ob das jetzt bei jedem Social Media Kanal so ist, auf dem sie ist. Manchmal ist es vielleicht einfach nur FuchsKind oder Aber da ist es eben FuchsKindz, FuchsBau.

Vanessa Kunz (32:33)
Ja, also ich sehe jetzt gerade keine Infos dazu, es ist auf jeden Fall richtig verlinkt. Meine Welt ist zusammengebrochen.

Sophie (32:38)
Es war auch nicht dich jetzt irgendwie reinzureiten, sondern

weil ich das halt ganz lange genauso gelesen habe und gerade voll irgendwas zu schnell erfreut und aufgeregt war, dass du das auch so gelesen hast. Und dann dachte ich, ich müsste mal teilen, dass da übrigens noch ein S drin ist.

Vanessa Kunz (33:00)
viele mich unangenehm ertappt, ja, es ist egal, mit S findet man trotzdem auf ihrem Instagram tolle Comics und Bilder, die sie malt und es ist, würde ich sagen, schon ihr Merkmal, sehr süße Zeichnungen zum Thema Autismus ganz viel.

Sophie (33:03)
Nein, dafür war das nicht gedacht.

Vanessa Kunz (33:22)
Und da hat sie eben verschiedene Buchreihen. Und ich meine, das Neueste ist jetzt das Herzlichen Glückwunsch des Autismus. Und die Reihe, Duschen erwähnt hat, ist das Schattenspringer. Eins bis drei, meine Oder bis vier, weiß ich gar nicht. Aber es gibt auf jeden Fall mehrere Teile über ihre Kindheit und Jugendalter, Erwachsenalter. Und jetzt der dritte Teil müsste das, glaube ich, Da kommen auch noch mal andere.

Autistische Menschen zu Wort, wo sie die Geschichten erzählt zu verschiedenen Und sie hat auch, glaube ich, Kinderbücher, die explizit für Kinder sind. Also das Buch Fabulöse Fakten müsste, glaube ich, für Kinder sein. Und ein paar wo eine autistische Superheldin die Erde rettet. Ich weiß nicht mehr, wie es heißt. Kann sein, ja.

Sophie (34:00)
Mhm. Ja.

Autistic Hero Girl, glaube ich, oder wie das heißt.

Vanessa Kunz (34:13)
Ich habe es noch nicht gelesen, ich habe es noch nicht, deshalb weiß ich nicht genau.

Sophie (34:18)
Ich habe auch tatsächlich die Schattenspringerei noch nicht gelesen, obwohl ich das die ganze Zeit auf dem Zettel habe. Aber ja, ich weiß, ich weiß. Sie arbeitet ja als Illustratorin, das heißt, man kann sie auch beauftragen. Und sie hat auch einen Shop. Das heißt, da kann man sich dann auch T-Shirts drucken lassen, Tassen bedrucken lassen. Genau.

Vanessa Kunz (34:21)
⁓ eine große Empfehlung!

Genau.

Postkarten und Sticker und sowas alles.

Es gibt auch so Schaubilder, sag ich mal, für die Arbeit mit autistischen Kindern. Also da ist wirklich super viel, was man bei ihr findet. Ja, gibt’s auch. Die sind, glaube ich, sogar kostenlos. richtig cool. Und ich glaube, wir haben es noch nicht gesagt, das Buch, Herzlichen Glückwunsch, ist das Autismus, kostet 20 Euro.

Sophie (34:54)
Und glaube auch so Karten für non-verbaler autistische Kinder.

Ja, ich glaube auch.

Vanessa Kunz (35:11)
Das war’s zu dem schönen Buch, herzlichen Glückwunsch, das ist Autismus. Wenn ihr noch weitere Infos haben wollt, findet ihr den natürlich in der Beschreibung oder in den Show Notes, wie auch immer man das nennt.

Da findet ihr auch alle Infos zu Sophie und natürlich zum Gewinnspiel und auch meine Social Media Webseite, dies das, alles Guckt da also gerne mal rein. Ansonsten freuen wir uns natürlich, wenn ihr ein Follow auf Social Media dalasst oder den Podcast folgt oder eine Bewertung Vielen Dank fürs Zuhören. Wir sehen uns dann in der nächsten Folge wieder.

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