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Geräusche / Musik und Fokus – Was mir hilft, was mich hindert #28

Inhaltsverzeichnis

Geräusche und AuDHS – das kann für mich sehr schnell zur absoluten Reizüberflutung werden. Dennoch habe ich nach und nach herausgefunden, wie ich Musik, Geräusche, Livestreams und Videos nutzen kann, um meinen Fokus zu lenken. Auch wenn ich grob weiß, was mir in welcher Situation hilft, ist jeder Tag individuell. An manchen Tagen ertrage ich kaum Geräusche (da kommt denke ich mehr Autismus durch) und habe daher fast durchgehnend Noice-Cancelling-Kopfhörer in den Ohren, an anderen genieße ich Musik und Geräusche und kann kaum Stille aushalten (das würde ich eher zu ADHS Symptomen zählen). Schau also individuell, was für dich funktioniert und teste auch an verschiedenen Tagen.

Fokus unterstützen durch Musik

Ich nutze gern „Lo-Fi“ Musik, da dort wenig oder kein Gesang ist. Häufig brauche ich ein bisschen Hintergrund musik, um mich besser zu konzentrieren. Wenn ich Musik höre, die ich gern mag, komme ich aber nicht in einen Fokus-Modus, sondern singe, tanze oder bin komplett abgelenkt. Auch starke wechsel der Musikrichtungen zwischen Liedern lenkt mich ab. Lo-Fi Musik ist da für mich ein guter Mittelweg. Ab und zu höre ich auch Hans Zimmer (in 1h Versionen) um wirklich fokussiert arbeiten zu können. Das fördert für mich einen Tunnel-Modus, fast einen Hyperfokus (allerdings bin ich noch leichter abgelenkt)

Auch Musik aus Videospielen hat einen spannenden Effekt: Mein Gehirn verbindet damit eine Konzentration, die ich sonst bei sehr wenig Aufgaben im Alltag kenne. Wenn ich die Musik von Stardew Valley oder Minecraft höre, dann komme ich in einen Fokus ohne dass ich dafür mehr tun muss als still zu sitzen. Falls du gern Videospiele spielst (oder gespielt hast) könnte das also auch eine gute Möglichkeit sein.

Wenn Musik mich zu sehr ablenkt, nutze ich „Brown Noise“ Videos auf YouTube. Das ist ein Rauschen einer Frequenz, die ich sehr angenehm finde. Dadurch fällt es mir leichter, Umgebungsgeräusche auszublenden und ich werde weniger abgelenkt.

Virutelles Body-Doubling

Bei Aufgaben, die sich für mich sehr schwierig anfühlen und bei denen eine große Hürde ist, anzufangen, nutze ich gerne virtuelles Body-Doubling. Body-Doubling bedeutet, dass eine zweite Person vor Ort ist und Menschen mit ADHS dadurch besser Aufgaben erledigen können. Durch die zweite Person, die unabhängig ihre eigenen Aufgaben macht, verspürt man einen gewissen Druck, seine Aufgaben zu erledigen. Dieses Prinzip können wir uns auch digital zu nutze machen.

Bei schwierigen Aufgaben suche ich auf YouTube nach „Work with me“ oder „Study with me“ Videos. Das sind Videos, bei denen eine Person sich beim Lernen / Arbeiten oder ähnlichem filmt. Die Videos gibt es mit Hintergrundmusik / Geräuschen oder stille, es gibt sie mit Timern (z. B. Pomodoro) oder einfach nur am Stück. Ich mache gern Videos mit Pomodoro Timer an, um z. B. 50 Minuten zu arbeiten, dann 10 Minuten Pause zu haben und dann wieder zu arbeiten. Häufig ist dadurch meine Hemmschwelle niedriger, die Aufgabe anzufangen und wenn ich dann erstmal arbeite, überhöre ich den Timer und arbeite bis die Aufgabe fertig ist oder ich eine Pause brauche.

Eine Alternative zu den Videos ist Co-Woking. Dabei trifft man sich (virtuell oder real) mit anderen Menschen und jeder arbeitet an seinen Aufgaben. Ich mache das sehr gerne mit einer Gruppe von lieben anderen Selbstständigen Menschen aus einer Skillsharing Community („Hexenzirkel“ von Kato (LINK)). Dort gibt es auch einen Pomodoro Timer, wir quatschen ein bisschen in den Pausen und arbeiten ansonsten alle produktiv.

Ohne so eine Gruppe kann man natürlich auch Co-Working Livestreams schauen oder extra Software dafür nutzen. Es gibt z. B. Plattformen die extra für Studenten gemacht sind, die alle gemeinsam lernen ohne dass gesprochen oder gechattet wird. Auch auf Twitch gibt es einige Livestreams, die vor allem morgens Co-Working mit kurzen Pausen ermöglichen.

Zeitgefühl austricksen

Mein Zeitgefühl ist nicht wirklich existent – also nutze ich Videos, Musik und Podcasts manchmal um Zeitgefühl zu bekommen oder die Zeit zu vergessen. 😅

Im Haushalt nutze ich Podcasts bei allen Aufgaben, die mich nerven. Wäsche zusammenlegen dauert in meinem Zeitgefühl ewig, wenn ich einem Podcast lausche geht die Zeit aber schneller vorbei. Genauso beim Spülmaschine ausräumen, generell Küche aufräumen oder Essen machen.

Bei wirklich Lauten Aufgaben im Haushalt (Staubsaugen, Kochen mit Dunstabzug, etc) höre ich lieber Musik und nutze die Geräuschunterdrückung meiner Kopfhörer. Da geht es mir aber eher darum, dass ich die Lauten Geräusche nicht höre und sie durch die Musik besser ausgeblendet werden.

Im Auto höre ich manchmal Musik oder Podcasts, um die Zeit schneller vergehen zu lassen. Auf der Autobahn höre ich lieber Musik, weil ich da weniger mitbekomme wie Zeit vergeht (ich glaube weil die Lieder so schnell wechseln und immer wieder was neues kommt). Auf Landstraßen oder wenn ich die Strecken kenne, dann funktioniert das leider nicht so gut und ich höre Podcast als leichte Unterhaltung.

Während ich arbeite habe ich auch kein wirkliches Zeitgefühl. Ich weiß nicht, wie lang Aufgaben dauern und wie viel Zeit ich in eine Aufgabe stecke. Daher nutze ich gern Videos (z. B. die Lo-Fi Musik) um zu sehen, wie lange ich eigentlich gearbeitet habe. Dabei pausiere ich immer das Video, wenn ich vom Schreibtisch aufstehe und habe dann eine grobe Idee, wie lang ich an Aufgaben gearbeitet habe.

Weitere Tipps

Ein paar weitere Tipps, die zum Thema Geräusche und Fokus für mich wichtig sind:

  • Pausen sind super – aber ich brauche immer erstmal nen Moment um in eine Aufgabe zu kommen. Also lieber nach einer geschafften Aufgabe pause machen oder nach 1 – 2 Stunden.
  • Auto Play bei YouTube deaktivieren – damit man nach dem Video selber entscheiden kann, was als nächstes passiert. Das funktioniert für mich gut, ich merke dann nach dem Video wie viel Zeit ich am Schreibtisch saß ohne mich zu bewegen und kann mal kurz checken, wie es mir eigentlich geht.
  • Einschlafmeditationen (mit gesprochenen Worten) funktionieren an manchen Tagen gut für mich, an anderen brauche ich nur Musik oder rauschen. Geschichten kann ich meistens nicht folgen.

Fazit

Im Alltag sind mir Geräusche häufig zu laut oder zu viel und ich nutze daher oft Geräuschunterdrückung, Musik oder Podcasts. Und das funktioniert an manchen Tagen super gut, an anderen gar nicht. Aber ich weiß, dass es Möglichkeiten gibt, die ich jeden Tag zumindest ausprobieren kann.

Auch wenn es in der Welt voller Input und Geräuschen verlockend ist, immer etwas zu hören, finde ich es wichtig, ab und zu mal bewusst Stille zuzulassen. Ich genieße es zum Beispiel, mitten im Wald genau hinzuhören, ob ich Geräusche hören kann. Das bewusste Wahrnehmen der Stille und der wenigen Geräusche, die ich höre, beruhigt mich sehr.

Zur Podcast Folge

Dieser Beitrag gehört zur Podcast-Folge #28, wenn dich das Thema interessiert, hör dir gern die Folge an. Darin bekommst du noch mehr Tipps und Einblicke, wie ich Musik, Geräusche und vieles weitere nutze.

Kapitelmarken zur Folge

00:00 Einstieg
03:54 Fokus unterstützen
07:00 Zeitwahrnehmung durch Videos
08:03 Virutelles Body-doubling
12:28 Livestreams (zB auf Twitch)
16:26 Individuelle Tagesform
17:56 White / Brown Noise
19:24 Auto-Play Deaktivieren
20:02 Laute Alltagsgeräusche
21:31 Bewusstes Wahrnehmen
24:28 Einschlafvideos
26:35 Fazit

Transkript der Folge

Das Transkript der Folge wurde automatisch erstellt und kann daher Fehler enthalten.

00:00 Einstieg

Willkommen zu einer neuen Folge vom NeuroDino Podcast. Heute geht es um Geräusche, aber nicht um negative Geräusche. Nicht Geräusche, die mich stressen. Okay, doch ein bisschen auch schon, aber es geht darum, wie ich Geräusche und Musik, Podcasts, was auch immer, wie ich quasi Hintergrundgeräusche nutze, um besser klarzukommen im Alltag. Das bezieht sich sehr viel auf Arbeit.

auf konzentrierte Dinge und auf Fokus. Aber es hat auch so ein Auswirkungen auf den Rest meines Lebens, wenn ich das mal so sagen darf. Also Autofahren, Haushalt, Kochen, sowas spielt auch eine Rolle. Werden wir auch drüber reden. Von daher.

Starten wir direkt rein und wie ich eigentlich in jeder Folge erwähne, ist das auch wieder was sehr Individuelles. Es ist, als wären wir alle Individuen. Selbst in der autistischen Community ist jeder Mensch ein Individuum. Wow. Selbst Menschen mit ADHS können alle unterschiedlich sein. Wow. Also ihr merkt schon, heute kommen die harten Fakten auf den Tisch.

Für mich ist es so, dass Geräusche unterstützen können. Also die richtigen Geräusche zum richtigen Moment passen zu dem, was ich gerade brauche und was mein Gehirn braucht. Mega gut. Geräusche können aber auch extrem hindern. Mich können Geräusche extrem ablenken. Also während ich jetzt den Podcast aufnehme, je nachdem was dafür Geräusche kommen, bringt mich das komplett raus. Dann muss ich kurz aufhören, im Zweifel gucken, was das für ein Geräusch war.

Oder mich wieder darauf fokussieren, dass ich ja gerade Podcast aufnehme, einfach nur, weil ich ein Geräusch höre.

Wenn ich sehr fokussiert arbeite oder fokussiert an einer Aufgabe bin, dann passiert das auch häufig, dass ich mich erschrecke bei Geräuschen. Und es kann so was Harmloses sein, wie mein Mann geht einfach nur durch die Tür in das Zimmer, in dem ich mich gerade fokussiert befinde. Dann erschrecke ich mich. Dann zucke ich zusammen und es reißt mich komplett aus diesem Modus, aus diesem Fokus raus.

Und dann, wenn ich mich erschreckt habe und mein Körper einmal auf Alarm ist, ist es nicht so einfach wieder zurückzukommen zu dem Fokus. Ich merke also, dass es vor allem, wenn ich überhaupt keine Geräusche höre und dann kommen plötzlich Geräusche, dass es mich zu sehr raus holt aus dem, was ich gerade mache.

Und bei so Sachen, ich sag jetzt mal Haushalt, keine Ahnung, Wäsche aufhängen, kochen, Küche aufräumen, staubsaugen, wird es jetzt nicht so verrückt schlimm, wenn ich da rausgerissen werde. Es nervt mich sowieso die Aufgabe und ich muss mich sowieso dafür überwinden, das zu machen.

Also, wenn ich da rausgerissen werde, weil es zum Beispiel an der Tür klingelt, dann kann ich irgendwie weitermachen, auch wenn es mir sehr viel schwerer fällt, dann wieder anzufangen. Also, die Hürde ist irgendwie noch mal größer, wenn ich rausgerissen wurde. Wenn ich aber dabei Podcast höre. Also, gerade bei diesen Haushaltssachen höre ich sehr gerne Podcasts. Weil ich das Gefühl hab, die Zeit geht schneller rum. Also, ich hab ja generell nicht so das Zeitgefühl. Und das ist sehr, förderlich für Podcasts. Weil …

Ich kein Gefühl dafür habe, wie lange ich jetzt eigentlich Wäsche zusammenlege, wenn ich dabei Podcast höre, weil die Themen wechseln, das ist irgendwie ein Gespräch, mein Gehirn kriegt permanent Input, das ist so ein… Weiß ich nicht, es ist einfach gut, es hilft mir. Ich hab dabei weniger eigene Gedanken und ich denke weniger darüber nach, wie furchtbar es ist, dass ich Wäsche zusammenlegen muss, sondern es passiert einfach. Das ist cool, das mag ich.

03:48 Fokus unterstützen

Andererseits, wenn ich arbeite an irgendwas, wo ich Fokus brauche. Also ich könnte jetzt zum Beispiel beim Podcast aufnehmen, kein Podcast hören, weil mich das zu sehr ablenkt. Wenn ich aber die Podcastfolgen vorbereite, dann schreibe ich halt meine ganzen Gedanken erstmal auf. Dabei kann ich zum Beispiel auch kein Podcast hören, weil mich das auch zu sehr ablenkt. Also das ist dann zu viel Input von außen.

Was da aber gut funktioniert für mich ist zum Beispiel Musik zu hören. Aber nur… Ich sag jetzt mal so Low-Fi-Musik ohne Text. Wenn das jetzt, keine Ahnung, die Top-Pop-Songs von 2023 wären, dann würde ich so richtig in Dance- und mitsing-Stimmung kommen. Und es wäre wahrscheinlich eher eine Tanzparty als ein fokussiertes Ich schreibe gerade Podcast-Skripte.

Das ist also dann auch nicht gut. Das musste ich lernen erst, dass ich eben dann so Low-Fi-Musik höre. Und das trifft vor allem irgendwie einen Nerv in meinem Gehirn, wenn ich irgendwo bin, wo ich sonst Hintergrundgeräusche hätte. Also in dem Raum, ich den Podcast aufnehme, höre ich relativ wenig Autos zum Beispiel. Wenn ich aber woanders bin und dann einfach Autos höre, irgendwelche anderen Geräusche.

dann bin ich mit Musik fokussierter und dann kann ich mit Musik besser arbeiten, weil das eher so ein gleichbleibendes Grundrauschen dann ergibt. es ist ja die ganze Zeit dann ein bisschen Geräusch anstatt ein Auto Pause. Irgendwann kommt mein Motorrad, wieder drei Autos, ein LKW, wieder Pause.

Irgendwie hilft es, ich, wenn es so eine gleichbleibende… Ja, Grundrauschen ist eigentlich ein gutes Wort dafür, aber es ist ja keine Rauschen, es ist einfach so eine Hintergrundmusik, Die immer im gleichen Intervall neue Songs hat, aber es bleibt trotzdem die ganze Zeit so ein bisschen Hintergrundgedudel.

Und was da auch sehr gut funktionieren kann, wenn man Computerspiele spielt oder gespielt hat, dann einfach mal Gaming-Musik anzumachen. Also z.B. Minecraft-Musik oder Stardew Valley-Musik, Animal Crossing, Nintendogs. Also von so cozy Videospielen da die Musik anzumachen, das bringt mein Gehirn auch in Fokus. Weil mein Gehirn mit dieser Musik ja das Spiel verbindet.

Und es mir beim Spiel schon immer leichter gefallen ist, mich zu konzentrieren. Das heißt, das mache ich sehr selten. Ich vergesse auch oft, dass das eine Möglichkeit ist. Aber diese Game-Musik ist in meinem Kopf einfach verknüpft mit fokussiert an einer Sache arbeiten und nicht aufstehen und nicht 38 andere Sachen machen. Und das löst irgendwas aus in meinem Kopf. Das funktioniert gut.

06:51 Zeitwahrnehmung durch Videos

Ich höre Low-Fi Musik von YouTube und da gibt es ja Millionen von verschiedenen Videos, was auch immer. Ich habe für mich aber herausgefunden, dass ich gerne ein Video anhöre mit Musik anstatt so einem 24-7 Livestream zuzugucken, weil ich dann bei dem Video sehe wie lange ich eigentlich zugeschaut oder zugehört habe.

Und das gibt mir ein bisschen Unterstützung mit meinem fehlenden Zeitgefühl. Also ich sehe dann, hey, ich habe 40 Minuten dieses Video jetzt schon laufen. Aber ich bin ja gar nicht aufgestanden in der Zeit. Das heißt, ich habe 40 Minuten irgendwas gemacht, gerade am Stück, ohne es zu merken. Crazy. Also es gibt mir direkt noch mal ein Erfolgserlebnis. Wenn ich in Livestream gucke, dann sehe ich halt leider nicht, wie lange ich schon zugucke oder nur über Umwege und…

Das kann ich empfehlen, wenn man nicht so ein Zeitgefühl hat, ist es vielleicht ganz cool, sowas nochmal als Unterstützung zu haben und es ist im Endeffekt das gleiche, ob ich jetzt das Video anklick oder den Livestream.

07:54 Virtuelles Body-doubling

Und wenn wir schon bei Videos und Livestreams sind, ich klicke auch sehr oft auf Learn with me oder Study with me oder Work with me Videos. Das bedeutet einfach nur, dass es da eine Person gibt, die meistens in einem wirklich schönen Setting sitzt, mit einem schönen Fensterplatz, mit irgendeiner tollen Aussicht, mit einem schönen Schreibtisch aufgeräumt, mit einem wundervollen Kaffee.

Obwohl ich keinen Kaffee trinke, bewundere ich das jedes Mal. Und mit einem, weiß nicht, schönen Notizbuch ist es alles super ästhetisch und aufgeräumt. Und diese Person arbeitet dann einfach oder lernt einfach in einem bestimmten Zeitintervall. Und das ist im prinzip online Buddy-Doubling. Also Buddy-Doubling ist so ein Prinzip, dass man besser

funktioniert irgendwie, wenn jemand dabei ist. Also wenn jemand einfach nur in deinem Wohnzimmer sitzt, du aufräumst, räumst du besser auf. Und das haben vor allem neuere dir verkennte Menschen, dieses Phänomen. Und das kannst du dir quasi in dein Wohnzimmer oder in deinen Arbeitsplatz, wo auch immer du bist, kannst du dir das holen, indem du so ein Video anmachst. Und das mach ich, wenn ich ein größeres Projekt oder eine größere Aufgabe einfach habe.

Und ich hab keine Energie für den ersten Schritt. Es fühlt sich zu groß an. Wenn das anstrengend ist und es mich nervt, dann mach ich so Video an. Und da gibt’s dann halt verschiedenste Videos mit 45 Minuten Arbeitsphase oder 60 Minuten. Und dann gibt’s auch eine Pausenzeit, die auch definiert ist. Dann klingelt zum Beispiel eine Glocke und sagt, hey, jetzt ist Pause. Und die klingelt noch mal, wenn die Pause vorbei ist.

Und das gibt mir ganz oft einen Anstubs, weil ich denke, hey, die Person sitzt ja jetzt auch an ihrem Schreibtisch und arbeitet, obwohl ich weiß, es ist aufgenommen, die sitzt real, vielleicht an ihrem Schreibtisch, ich weiß es aber nicht. Dennoch hilft es mir total, das zu sehen und dann zu arbeiten. Und gerade bei so technischen Sachen, wenn ich irgendwas an meiner Webseite überarbeite.

Dann mach ich so Video an und hab das Gefühl, ich bin nicht allein damit. Ich mach das nicht alleine. Da ist ja jemand, der das ein bisschen mit mir mitmacht. Das funktioniert sehr gut. Das kann man natürlich auch mit echten Menschen machen, indem man sich verabredet mit einem Freund oder einer Freundin und sagt, lass uns doch mal 14 Uhr treffen und wir machen einfach einen Videocall und wir räumen beide auf. Oder wir arbeiten beide. Wir lernen beide. Ganz egal was, das kann man machen.

Es gibt auch Webseiten, die das unterstützen, gerade für Studenten. Während Corona ist glaube ich, sehr aufgeblüht, dass man einfach in so einer Art Zoom-Meeting sitzt und alle lernen. Es ist niemand entmuted, es spricht keiner. Es gibt nicht mal einen Chat. Aber da sitzen 50 Studenten und lernen. Und das motiviert einen irgendwie auch zu lernen. Es ist einfach verrückt. Es ist ein bisschen wie Magie.

Wenn ihr sowas noch nie angeguckt habt, dann ist es so bisschen verwirrend am Anfang. Es gibt verschiedenste YouTuber, die da Videos zu machen. Ihr könnt einfach nach Study with me suchen, also Lern mit mir. Und dann gibt es da welche mit Hintergrundmusik, gibt welche mit Hintergrundgeräuschen, Kaffeegeräusche, Büchereigeräusche, solche Sachen. Manchmal sind auch Regengeräusche da.

Es gibt welche, wo im Hintergrund die Sonne untergeht oder irgendwie sowas ist, dass man visuell auch noch einen Progress sieht.

Es gibt welche mit Intervallen, wo man dann eben diese Pausenzeiten hat. Es gibt welche ohne Intervalle. Also die Auswahl ist riesig und man kann da einfach mal ausprobieren. Ich nehme meistens welche mit Pause, weil bevor ich anfange, denke ich, ich mache jetzt 40 Minuten und dann mache ich Pause und überlege, ob ich dann noch weiter 40 Minuten wieder mache. Meistens überhöre ich aber das Klingeln zur Pause. Bekomme es wenn dann erst mit, wenn die Pause vorbei ist.

oder krieg’s gar nicht mit und arbeite einfach durch. Aber für mich ist, glaub ich, der Anstubs das Wichtigste. ersten 10, 15 Minuten sind, glaub ich, entscheidend, die mir so helfen in dem Video.

12:12 Livestreams (z. B. auf Twitch)

Und ähnlich zu dem Prinzip gibt es auch die Möglichkeit sich Livestreams oder Videos anzugucken, so ein bisschen Hintergrundbeschallung zu bekommen. Gerade wenn ich wenig Energie habe, mache ich das. Und wenn das Aufgaben sind, wo ich nicht 100 % Fokus brauche, also wo bisschen Gerede und ein bisschen Ablenken in Ordnung ist.

Häufig, wenn ich wirklich das Gefühl habe, eine Aufgabe ist richtig, richtig beschissen und ich muss dazu erstmal neue Sachen lernen oder rausfinden, wie das funktioniert und dann kann ich weitermachen. das, was ich jetzt im Kopf habe, sind auch so Website-Geschichten, wo ich einfach technisch erstmal rausfinde, okay, wie funktioniert das? Wie kann ich das umsetzen, was ich haben möchte? Was gibt es für Möglichkeiten? Und dann muss ich halt recherchieren, was gibt’s

für plugins, wie funktionieren die, kosten die was, was für Unterschiede gibt es da und so weiter und es sind dann so umfangreiche Dinge und ich finde das alles nervig, dann hilft es mir wenn ich da einfach auf dem zweiten Monitor dann ein Video oder ein Livestream laufen habe, der ein bisschen Unterhaltung ist und mich ein bisschen aus dem mein Gott ist alles nervig Modus rausholt

Und da laufen ganz, ganz verschiedene Sachen. Also manchmal Dokus. Meistens aber einfach irgendwelche Unterhaltungsvideos. Irgendwas was Witziges. Oder Gamingvideos. Ja. Also ich gucke sehr viel mehr Leuten zu, wie sie Computerspiele spielen, als ich selber Computerspiele spiele. ist so. Aber es gibt auch Livestreams, die ich gucke, wo jemand zum Beispiel auch arbeitet.

Also wo dann auch dieses Study with me oder Work with me in einem Livestream gemacht wird. Das nennt man dann Coworking. Es gibt es öfter auch mal bei kreativen Streams, wo dann gezeichnet wird zum Beispiel und man kann selber auch kreativ sein in der Zeit. Wenn das funktioniert für einen, dann ist das sehr cool. Und ich finde gerade so Coworking-Streams auch ganz cool, weil ja man selber irgendwie auch

Produktiv ist, aber es sind dann auch meistens mit Pausenzeiten geregelte Zeiträume und es wird sich dann ein bisschen unterhalten und dann geht es wieder an die Arbeit.

Für mich ist es aber auch immer so bisschen eine Gradwanderung mit den Pausen. Weil einerseits brauchen wir Pausen. Pausen sind wichtig. Andererseits dauert es manchmal sehr lange, bis ich in eine Aufgabe reinkomme. Und wenn ich dann wieder raus bin, dauert es nochmal lange, bis ich wieder drin bin. Und das macht dann keinen Sinn. Also ich könnte jetzt nicht…

die Podcastaufnahme nach 25 Minuten unterbrechen, 5 Minuten Pause zu machen. Weil dann bräuchte ich erstmal wieder Zeit, wieder reinzukommen, bis ich dann weitermachen kann.

Das ist was anderes, wenn ich kurz Pause mache was zu trinken. Ich hoffe, das ist nachvollziehbar. Aber dieses komplett Pause machen, aufstehen, kurz lüften, sich strecken, was Neues zu trinken holen, das funktioniert nicht für jede Aufgabe. Und ich glaube, da ist es auch okay, wenn es nicht funktioniert, sondern man dann nach der Aufgabe zum Beispiel eine Pause macht. Wenn das jetzt nicht vier Stunden am Stück sind. Da finde ich Videos zum Beispiel wieder sehr gut.

weil die meistens nur so zwei Stunden lang sind, die ich gucke. Also sowohl diese Musik als auch Study with me Videos. Das heißt, nach zwei Stunden ist das Video vorbei und ich bin in so einer Situation, wo ich dann denke, das sind zwei Stunden gewesen. Sollte ich mal was essen? Sollte ich mal aufstehen? Habe ich meine Beine zwei Stunden lang verkrampft und nicht bewegt?

Also das hilft so ein bisschen von außen nochmal drüber nachzudenken und den Fokus nochmal auf den eigenen Körper zu legen. Ja, finde ich insgesamt sehr sinnvoll.

16:04 individuelle Tagesform

Jetzt ist es aber so, diese Strategien sind schön und gut. Ich empfehle jedem das mal auszuprobieren, aber es ist nicht für jeden Tag sinnvoll und es funktioniert nicht an jedem Tag. Und es gibt Aufgaben, für die funktioniert es einfach nicht mit der bestimmten Art, die für andere Aufgaben funktioniert und so weiter. Manchmal nervt mich die LoFi-Musik,

Dann mach ich sie aus. Manchmal nerven mich Geräusche, dann mach ich einfach nur meine Kopfhörer rein und mach das Noise-Canceling an. Manchmal nervt mich auch das Noise-Canceling. Dann mach ich lieber Transparenz-Modus an. Was ich damit sagen möchte ist, es ist immer individuell auf den Tag bezogen und nur weil eine Strategie gestern funktioniert hat, muss sie nicht heute funktionieren.

Und manchmal habe ich auch das Gefühl, dass diese Study with me Videos, wenn die irgendwie 40 Minuten Zeitblöcke haben, dann denke ich, ich schaffe keine 40 Minuten gerade und das ist auch okay. Und dann eben zu gucken, will ich stattdessen lieber nur Musik anmachen oder reicht mir mein Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung heute. Es ist so ein bisschen ausprobieren und try and error, rausfinden was gut funktioniert.

Aber die Erkenntnis ist glaube ich wichtig. Also zu erkennen, was hindert dich und was fördert irgendwie deine Konzentration. Das ist halt was, was man rausfinden kann durch solche Videos, durch verschiedene Arten.

17:33 White / Brown Noise

Es gibt auch White Noise, Brown Noise, Black Noise, ich weiß nicht was es alles für Noise gibt, das ist einfach auch auf YouTube ein Video wo jetzt mal unwissenschaftlich gesagt es rauscht einfach nur und dieses Rauschen ist auf einer bestimmten Frequenz glaube ich und das sind die Unterschiede in den verschiedenen Farben also keine Ahnung irgendwie sind die halt verschieden angenehm oder unangenehm für jeden

Also nur weil ich jetzt sage, dir mal Brown Noise an, heißt es nicht, dass du nicht besser White Noise hörst, so weil es dir besser tut.

Ich höre das selten, weil ich auch oft vergesse, dass es existiert.

Aber manchmal höre ich es und da finde ich es sehr angenehm, wenn dieses Rauschen ungefähr so ist wie mein Tinnitus. Das finde ich sehr geil, weil dann habe ich das Gefühl, ich habe gar keinen Tinnitus, sondern die ganze Welt klingt so. Das geht aber auch am besten mit In-Ear-Kopfhörern dann. Und das bringt mich auch in den Fokus, weil dieses Rauschen irgendwie dafür sorgt, dass meine Gedanken anders sind.

Ich weiß auch nicht, ich kann das nicht gut erklären, weil ich es auch zu selten dafür mache. Aber auch das wäre eine Möglichkeit, wenn man sagt, ich will keine Musik, ich will keine Hintergrundgeräusche, sondern die sollen nicht mehr hörbar sein für mich, dann vielleicht lieber White Noise, Black Noise, Brown Noise, I don’t know, irgendwas in die Richtung.

19:00 Auto-Play Deaktivieren

Ich finde es elementar wichtig, egal was man ausprobiert, dass man das Auto-Play bei YouTube deaktiviert. wenn das Video vorbei ist, sollte nicht sofort was anderes abspielen. Weil wenn es vorbei ist und du dann wahrnimmst, das Video ist vorbei, hast du bewusst Zeit zu entscheiden, was als nächstes passieren soll. Wenn du Auto-Play anhast, passiert irgendwas und du merkst es eventuell nicht. Und deshalb finde ich es sehr gut, das auszumachen. Vor allem

mal ab und zu eine Pause zu machen, während man die ganze Zeit sitzt und irgendwas tut.

Um den Kreis noch zu schließen zu Haushaltsdingen.

19:38 Laute Alltagsgeräusche

Wenn ich etwas mache, was Lautstärke beinhaltet, also in der Küche kochen, weil der Abzug ist dann laut, oder mit Mixer irgendwas machen, von mir aus auch einfach nur in der Küche sein, während die Spülmaschine läuft, oder ich staubsauge, was ja auch eine große Lautstärke hat, oder Haare föhnen, das ist für mich sehr anstrengend wegen diesen Geräuschen.

Und da habe ich gemerkt, dass es absolut eine andere Erfahrung ist, wenn ich einfach meine Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung benutze, weil ich diese Geräusche nicht mehr höre. Sie sind nicht mehr da. Und das ist so krass. Also ich weiß, Geräuschunterdrückung, das ist jetzt keine neue Erfindung, aber dass ich die nutzen kann, damit ich die Spülmaschine und die Dunstabzugshaube nicht mehr höre, während ich koche, das ist krass.

Das erleichtert mir kochen. Das erleichtert mir, mich in einem lauten Raum aufzuhalten oder auch zu staubsaugen. Weil ich finde Staubsaugen furchtbar, aber nicht der Tätigkeitswillen, sondern nur wegen diesem lauten Geräusch.

Wenn ich aber jetzt Kopfhörer drin habe, dann hör ich kaum was davon. Und wenn ich gar nichts davon hören möchte, dann mach ich eben noch ein Podcast an oder Musik an oder was auch immer.

Ich kann einfach nur sagen, dass es hilft. Ich weiß nicht genau, was für Prozesse in meinem Gehirn da passieren, aber es ist verrückt.

21:05 bewusstes Wahrnehmen

Generell möchte ich aber trotzdem auch dafür Werbung machen, dass wir uns bewusst Zeit nehmen, mal nichts von außen an Reizen auf uns einprasseln zu lassen. Also natürlich, es gibt immer Reize. Wir können die auch nicht immer alle wegcutten. Aber wenn du dich einfach mal fünf Minuten, eine Minute, hinsetzt, ohne dass Podcast läuft.

ohne dass Musik läuft. Ich hab das oft, wenn ich mir was zu essen mach und dann denk, ja, das dauert ja ewig, dafür mach ich mir einen Podcast an. Das dauert dann drei Minuten und dann mach ich den Podcast wieder aus. Aber diese drei Minuten auch mal auszuhalten ohne Podcast oder duschen zu gehen ohne Musik. Okay, das ist schon für Fortgeschrittene jetzt, das kann man auch mal versuchen. Weil man dann erst Zeit hat, mal die eigenen Gedanken wahrzunehmen und…

ein bisschen mehr zu sich anzukommen. Und es ist am Anfang hart und beängstigend. Und ich würde es, glaube ich, auch eher empfehlen, wenn man gleichzeitig in irgendeiner Art von Sicherheitsnetz ist, sei es jetzt mit Therapie, Coaching, Selbsthilfegruppen, irgendwas. Weil es ist schon anstrengend und herausfordernd, je nachdem, was für Themen man umgeht.

Aber insgesamt sind wir in einer Welt, wo wirklich Dauerbeschallung ist, wo wir permanent durchgehend Geräusche von außen auf uns einprasseln haben und wo uns durchgehend irgendwer irgendwas erzählt, weil ich erzähle das auch gerade in deinem Ohr. Und ich glaube, dass es gut ist da mal eine Pause von zu haben. Zum Beispiel, wenn du dich jetzt nicht einfach nur irgendwo

im Alltag abkapseln möchtest von ein bisschen Musik oder Podcast, geh in die Natur und hör mal der Natur zu. Geh über einen Feldweg und hör das Feld so. Also ich weiß, das Feld macht keine Geräusche, aber den Wind oder irgendwelche Tiere, Vögel.

Aber solche Geräusche, das ist ja nicht das, was wir den ganzen Tag hören und was den ganzen Tag auf uns einprasselt. Und ich denke, dass das sinnvoll ist und hilft.

Gerade wenn man sehr empfindsam ist für die ganzen Reize.

Und ich mach das auch zu wenig. Ich mach das auch viel zu selten. Wo ich das gut kann und was irgendwie funktioniert ist beim Fahrradfahren und dann auch mal stehen zu bleiben und ein Foto zu machen, weil es gerade hübsch aussieht und einfach nur sich kurz mal den Moment zu nehmen und wahrzunehmen, was man eigentlich hört. Was da eigentlich für Geräusche im Wald sind, ob man Geräusche hört und

Das einfach nur auf sich wirken zu lassen, ohne zu bewerten und dann weiterzufahren.

23:58 Einschlafvideos

Und zum Thema Dauerbeschallung, wer überhaupt keinen Bock hat auf weniger Reize, sondern lieber mehr Reize möchte. Okay, ist das übertrieben. Aber für mich ist Einschlafen auch ein großes Thema. Also ich brauch sehr lange zum Einschlafen. Und ich nutze da häufig Meditationen, also so YouTube-Videos, Einschlafmeditationen, wo eine Geschichte erzählt wird. Und auch da gibt’s natürlich super viele verschiedene Möglichkeiten.

Und auch da kann man eben ausprobieren, ob einem das hilft oder ob einem das nervt. Da gibt es auch welche mit Musik oder auch nur Musik oder nur Meeresrauschen. Also auch solche Sachen kann man ja ausprobieren, ob sie einem helfen oder nicht.

Ich bin halt so, dass ich im Bett lege und dann fallen mir 800 Dinge ein. Ich habe Gedanken, die ich am Tag nie denke. Die kommen mir alle irgendwie im Bett und neue Ideen und was weiß ich. Aber wenn ich zumindest versuche, so einer Meditation zu folgen, zum Beispiel bei, wenn ich jetzt irgendwie den Körper durchgehe und die Muskeln entspannen soll und so was, dann denke ich weniger an meine eigenen Gedanken und das hilft mir, glaube ich, einzuschlafen.

Es passiert aber auch häufig, dass ich einfach vergesse, dass ich der Meditation zuhören wollte und die wird zu so einem Grundrauschen im Hintergrund. Ich höre das nicht, ich nehme das nicht mehr wahr und denke über was komplett anderes nach. Und irgendwann denke ich dann, shit, die Meditation. Dann habe ich meistens aber auch den Faden verloren. Deshalb höre ich nicht so wirklich Geschichten an, weil ich den Geschichten meistens nicht gut genug folgen kann, ⁓ zu verstehen

was da passiert oder was ich mir vorstellen soll.

Ja, es ist auch da tagesabhängig und häufig ist es jetzt in letzter Zeit auch gewesen, dass ich einfach nur bewusst gemacht habe, ich muss keine Meditation annehmen, anmachen. Ich kann einfach mit meinen Gedanken versuchen einschlafen und solange das nicht in Frust endet, ist das glaube ich auch in Ordnung.

26:00 Fazit

Es ist super individuell, ob du Geräusche brauchst oder ob Stille brauchst, ob du Rauschen brauchst oder Musik, ob die Musik Text haben darf oder nicht. Du kannst das alles ausprobieren. Du darfst das alles testen und du darfst für dich eigene Erkenntnisse haben. Die müssen für niemanden sonst so sein wie für dich. Und es darf auch tagesabhängig sein. Es darf aufgabenabhängig sein.

bleib da offen und probier’s aus und sieh’s so bisschen als Experiment. Weil dann ist es kein Scheitern im klassischen Sinne, wenn jetzt irgendwas nicht funktioniert, sondern du experimentierst einfach, was dich am besten unterstützt und was dich so richtig nervt.

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