Ich liebe es Geschenke zu machen. Aber an Weihnachten oder Geburtstagen bin ich sehr überfordert damit, Geschenke zu bekommen. Das hat verschiedene Gründe: Einerseits überfordert mich schon die etwas wuselige Atmosphäre und andererseits kann ich nicht gut mit den Erwartungen umgehen. Ich habe das Gefühl, ich muss ein Programm abspielen (auspacken, freuen, bedanken, anprobieren / nutzen, etc), um die Erwartungen zu erfüllen. Das stresst mich extrem. Auch kann ich mit Überraschungen nicht gut umgehen. Ich bin schnell überfordert, fange an zu weinen oder kann nicht mehr richtig kommunizieren.
In den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass es mir hilft, mehr über Geschenke zu sprechen. Ich spreche darüber, was ich mir wünsche und was ich jemandem schenken möchte. Meistens erstelle ich eine Wunschliste, bei der ich mir selber genau überlegen kann, was ich draufpacke. Dadurch entstehen weniger Überraschungen und weniger Stress. Und ich bekomme dann auch genau das, was ich mir ausgesucht habe, in der Farbe / Variante / was auch immer.
Geschenke vorher abzusprechen finde ich überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Ich denke, wenn jemand sich Gedanken macht und mir dann erzählt, er möchte mir eine Sache schenken, aber sichergehen, dass das für mich passt, dann ist es das Beste, was passieren kann. Wieso sollte es schlecht sein, den Beschenkten zu fragen, ob das Geschenk das richtige ist?
Eine weitere Erleichterung ist, dass mein Mann und ich unsere Geschenke schon dann übergeben, wenn sie ankommen. Auch wenn das schon im November ist. Das erleichtert mir den Umgang extrem. Viel weniger Erwartungen und viel weniger Stress für mich.
Ich persönlich liebe es, funktionale Geschenke zu machen und zu bekommen und ich weiß, dass es vielen anderen Menschen mit ADHS oder Autismus ähnlich geht. Ein Geschenk, dass ich jeden Tag nutzen kann, ist das beste, was ich mir vorstellen kann. Dafür muss aber mit dem Beschenkten abgesprochen werden, damit es auf die Bedürfnisse passend ausgesucht ist.
Wem das zu stressig ist (oder wer nicht so sehr kommunizieren möchte) kann auch Gutscheine schenken. Ich bin großer Befürworter von Gutscheinen, wenn man sich nicht sicher ist, was jemand gebrauchen könnte. Ein Gutschein ist meiner Meinung nach ein tolles Geschenk und viel besser, als etwas, das am Ende nur im Schrank steht, weil der Beschenkte es nicht gebrauchen kann.
Zeit zu verschenken, zum Beispiel in dem man Kurse gemeinsam besucht, finde ich auch eine tolle Sache. Falls die beschenkte Person gern eine Sportart oder ein kreatives Hobby ausprobieren wollen würde, aber allein vermutlich nicht hingeht, kann man das zu zweit machen. Falls Kurse nicht so passend sind, könnte man auch zu Hause zusammen basteln, kreativ werden oder ähnliches.
Notizbücher oder Kalender verschenken ist meiner Meinung nach keine gute Idee. Ich habe so viele Notizbücher, Kalender, Apps / Software ausprobiert, bevor ich mein System gefunden habe. Es ist sehr individuell, wie Notizbücher oder Software genutzt werden. Auch die Bedürfnisse dahinter sind für jeden unterschiedlich. Daher würde ich davon abraten, selbst wenn jemand schon Notizbücher nutzt. Es gibt zu viele verschiedene Arten, Papiersorten oder sonstiges. Dann lieber schöne Stifte, Aufkleber oder Washi-Tape verschenken, wenn jemand eh gern Notizbücher oder Kalender nutzt.
Nachfolgend kommen meine Geschenkideen. Diese Dinge erleichtern mir den Alltag sehr, ich verlinke (wenn es die noch gibt) die Produkte die ich nutze oder ähnliche. Auch wenn ich ein paar Ideen aufliste, finde ich die Kommunikation am wichtigsten. Also am besten vorher absprechen oder nach Wünschen fragen, bevor du für jemanden etwas kaufst.
Medikamentenbox
Gewichtsdecke / Gewichtskuscheltiere
Ohrstöpsel / Kopfhörer
Abschminktücher waschbar / Haarband und Armbänder
Tageslichtwecker
Steckdosen mit Fernbedienung
Indirektes Licht
Suncatcher
Decke mit Ärmeln
Bücher
Aktivitäten / Zeit (zB Kurse)
Ätherisches Öl
Balance Board
Akupressurmatte und Massagebälle
Stifte, Aufkleber, Washi-Tape
(* Werbung – Affiliate-Links: Die mit Stern markierten Links sind Affiliate-Links. Wenn du über den Link Amazon besuchst und dort ein Produkt kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei keine Kosten. Die angegebenen Produkte sind Empfehlungen aus meinem Alltag.)
Dieser Beitrag gehört zur Podcast-Folge #30, wenn dich das Thema interessiert, hör dir gern die Folge an.
00:00 Einstieg
01:09 Kommunikation
06:50 Erwartungen und Druck beim Geschenkeauspacken
14:58 Geschenkideen
17:00 Medikamentenbox
18:13 Gewichtsdecke / Gewichtskuscheltiere
19:25 Ohrstöpsel / Kopfhörer
20:15 Wiederverwendbare Abschminktücher
22:27 Lichtwecker
23:16 Steckdosen mit Fernbedienung, Indirektes Licht
24:43 Suncatcher
25:38 Decke mit ärmeln
26:18 Wärmendes
27:24 Bücher
28:00 Stimming Toys
28:42 Aktivitäten / Zeit
29:31 Ätherisches Öl
30:22 Balance Board
31:06 Faszienrolle / Akupressurmatte
31:26 Notizbücher / Kalender
33:12 Fazit
Vanessa Kunz
Willkommen zu einer neuen Folge vom Neurodino Podcast. In dieser Folge geht es um Geschenke. Ich rede sehr gerne über Geschenke, weil ich in den letzten Monaten und Jahren einige Sachen rausgefunden habe für mich, die total wichtig sind in meinem Umgang mit Geschenken. Und all das werde ich heute in dieser Folge einfach mal zusammenfassen.
Mir ist aber natürlich wie immer sehr wichtig, dass hier sind meine eigenen Erfahrungen, meine Meinung und es ist keine pauschale Aussage, dass es jetzt jedem Menschen mit ADHS so geht wie mir oder jedem Menschen mit Autismus, dass da Probleme oder Herausforderungen So ist es nicht. Dementsprechend, ähm, prüf bitte für dich selber, wie es dir damit geht, ob du mit den Dingen, die ich sage, irgendwie in Resonanz gehst, ob du da das Gefühl hast, ja, so geht es mir auch.
Oder ob du denkst, nee, das ist irgendwie bei mir ganz anders. Und genauso, wenn du als angehörige Person das jetzt hier sprich bitte mit den Leuten, die es betrifft.
01:09 Kommunikation
Das ist nämlich auch schon der erste Punkt. Für mich ist Kommunikation so wichtig. Und ich finde es irgendwie komisch, dass es bei Geschenken aufhört.
Ich liebe es, zu überraschen und Leuten eine Freude zu machen. Ich finde das so schön. Es erfüllt mein Herz, wenn ich andere mit etwas überraschen kann, wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Ganz egal. Das macht mich richtig glücklich.
Und dennoch…
finde ich, das kann man trotzdem absprechen. Also ich weiß nicht, ich finde es ist überhaupt nicht schlimm, vorher über Geschenke zu sprechen.
Es ist irgendwie, also ab und zu hört man das ja, dass man irgendwo was sieht und denkt, boah krass, das würde so gut für Person X, Y passen oder das passt so gut zu diesem Einrichtungsstil, was auch immer. Das könnte die Person gut gebrauchen. Aus so einem Impuls heraus was zu kaufen, finde ich schön. Aber wo wir jetzt eher drüber reden, ist so Weihnachten, Geburtstage. Wo man irgendwie unter Stress Sachen kauft, weil man das so macht.
Das ist eigentlich auch schon der Punkt, ich irgendwie stolper, weil ich das Gefühl habe, okay, man macht das so, Weihnachten, das ist Fest der Liebe.
Aber irgendwie weiß ich nicht.
Können wir vielleicht trotzdem darüber reden, was wir uns gegenseitig schenken? Also es ist immer so, es gibt ja ganz oft auch so Videos oder so, was schenke ich jemandem, der schon alles hat? Oder was schenkt man einer Person, wo es irgendwie schwierig ist? Und ich habe das Gefühl, dass je älter man auch wird, desto schwieriger es auch irgendwie wird, generell Sachen zu verschenken.
einfach wenn die Leute einen rum ein festes Einkommen haben und so gesettelt sind und eigentlich die Sachen die sie haben wollen auch haben ja dann ist es irgendwie schwierig da was zu schenken und andererseits ist es vielleicht auch bei Leuten die oft ihre Hobbys wechseln oder oft neue Interessen haben ist es genauso schwierig weil du nie so richtig weißt was ist eigentlich gerade aktuell und deshalb finde ich ist darüber sprechen
Einfach nur gut für beide Seiten, also sowohl der Beschenkte als auch der Schenkende hat doch einen Vorteil, wenn wir einfach darüber reden.
Ich weiß nicht, warum das nicht normal ist. Ich verstehe nicht. Gerade bei Spezialinteressen, bei neuen Hobbys, bei einem Hyperfokus, der vielleicht so wie bei mir mit dem Häkeln, der so im Oktober oder November aufgekommen ist, fragt vorher lieber nochmal nach, ob das wirklich noch cool ist. Ob man sich noch was wünscht, ob man das noch macht.
Weil ich bräuchte jetzt gerade zum Beispiel keine Häkelsachen zu Weihnachten. Ich möchte nicht sagen, das Hobby ist vorbei, aber zumindest ist es in einer Kiste auf dem Schrank. Pausiert. Mal
Man muss ja nicht so direkt sagen, hey sag mal, machst du eigentlich das Hobby noch, was du vor drei Wochen angefangen hast? Sondern das geht ja auch ein bisschen dezenter. Also zu fragen, ja brauchst du noch neue Wolle? Du hast doch letztens angefangen zu stricken, oder? Oder wünschst du dir da irgendwas anderes? Kannst du was anderes da gebrauchen? Sowas zu fragen ist doch überhaupt kein Problem. Und dann kann die…
Personen halt darüber nachdenken, ob sie sich was wünscht, ob sie was gebrauchen kann und kann dann aber auch spezifisch sagen, was sie haben möchte. Und kann dann auch was damit anfangen. So, das ist doch cool. Genauso finde ich es auch vollkommen legitim Gutscheine zu verschenken. Also wenn man zum Beispiel jemanden beschenkt, der super viele Pflanzen hat, dann vielleicht…
einen Gutschein für einen Onlineshop, wo es Pflanzenzubehör gibt oder für neue Pflanzen oder irgendwas. Wenn jemand sportbegeistert ist, dann von irgendeinem Sportladen.
Man kann auch einfach ein Geldgeschenk irgendwie cool verpacken und so sagen, hey, das sind die nächsten zwei Monate für dein Fitnessstudio oder so. Also, weiß ich nicht, das ist ja nicht schlecht, nur weil man in einen Gutschein oder Geld verschenkt. Weil der Beschenkte kann ja dann damit machen, was er möchte. Das ist halt cool.
Ich erwische mich immer dabei, dass ich etwas total Durchdachtes verschenken will. Irgendwas Cooles, was richtig sinnvoll ist und tiefgreifend. Und ja, ich habe so das Bedürfnis, dieses eine Ding zu finden, was eine Person irgendwann mal erwähnt hat. Und dann damit so eine Überraschung zu schenken. Aber auch da muss ich sagen, vielleicht ist es auch nicht das Richtige für die Person in dem Moment. Also …
Ich finde es viel besser, zum Beispiel Wunschlisten zu machen, wo einfach verschiedenste Sachen drauf sind und dann kann man sich aussuchen, hey, ich finde das und das cool, das schenke ich der Person. Das hat man doch als Kind auch gemacht. warum sollte man das als erwachsene Person nicht machen können?
Ich verlink euch mal eine Wunschliste, die ich cool ähm, ja, wo man einfach von verschiedenen Shops Sachen zusammenpacken kann auf eine Liste und die dann verschicken kann. Ist vielleicht jetzt für Weihnachten ein bisschen knapp, aber Geburtstag, was auch immer.
06:50 Erwartungen und Druck beim Geschenkeauspacken
Und warum ich Kommunikation so wichtig finde, ist, dass es einfach überfordernd sein kann, Geschenke zu bekommen. Also, mit einem Geschenk kommen ja oft auch Erwartungen an einen. Also, man bekommt ein Geschenk und gleichzeitig bekommt man auch gewisse Erwartungen. Man soll sich freuen, aber irgendwie auch nicht zu viel freuen, dass es dann wieder drüber.
Wenn man sich zu wenig freut, ist es auch komisch. Wenn man vielleicht auch nicht direkt erkennt, was es jetzt ist, dann ist es auch schlecht. Wenn man ein Kleidungsgeschenk bekommt, dann soll man sie auch sofort anprobieren und sowas. Also es gibt irgendwie immer mit einem Geschenk kommt die Verpackung, das Geschenk und Erwartung. Und auch wenn man ein Geschenk vollkommen aus einem reinen, liebevollen Interesse an eine Person übergibt.
Hofft man ja trotzdem, dass sie sich freut und dass man ihr was Gutes geschenkt hat. Sonst würde man es ja hoffentlich nicht machen. Ja. Deshalb diese Erwartungen, damit kann ich schwer umgehen. Und gerade an so Geburtstagen, Weihnachten ist es sehr viel auf einmal. Sehr viele Erwartungen. Sehr viele Augen, die dann alle auf mich gerichtet sind. Zumindest fühlt es sich so an.
Und deshalb kommt hier schon mal eine Beichte. Ich hoffe meine Familie nimmt es nicht böse, die das hier hören. Mit meinem Mann hat es sich so eingeschlichen, dass wir eigentlich immer…
nicht erst Heiligabend am Abend unsere Geschenke ausgepackt haben, sondern schon vorher. Weil einerseits sprechen wir sehr viel darüber, was wir uns schenken oder was wir uns wünschen und deshalb ist es nur noch so eine halbe Überraschung. Und andererseits…
Ja, weiß ich nicht, ist es ja… Also für mich zumindest ist dieser Tag Weihnachten jetzt irgendwie nicht so crazy… special. Es ist ein Feiertag. Das ist auch alles, aber es gibt auch andere Feiertage, wo man sich nichts schenkt. Das heißt, es gibt schon Weihnachtsgeschenke, aber die können auch mal ein paar Tage oder vielleicht auch…
zwei, drei Wochen früher übergeben werden.
Aber was soll’s? Also es geht ja die Geste und nicht um den Tag. Das denke ich mir halt
Es hilft mir auf jeden Fall, dass es nicht so geknubbelt an einem Tag ist. Also alle Geschenke an einem Tag kurz hintereinander auszupacken. Das merkt man ja bei Kindern auch. Und dass man dann sagt, nicht so viel schenken bitte, das Kind ist überfordert. Ja, ich bin erwachsen, ich bin auch überfordert von der Situation. Weil es irgendwie stressig ist. … Das klingt so hart, ne? Aber
Im Grunde ist es dann dieser Ablauf, den wahrscheinlich viele Menschen automatisch machen, der ganz normal ist und sich überhaupt nicht komisch anfühlt. für mich ist es voll komisch. Also ich sehe ein Geschenk, da steht mein Name drauf, ich pack das aus. Im besten Fall steht auch drauf, von wem das Geschenk ist. Dann muss ich verarbeiten, okay, was ist das? Was halte ich da in meinen Händen? Kann ich damit was anfangen?
Den Gedanken muss ich aber eigentlich schon zur Seite schieben, weil ich dann schon das Gefühl von Freude ausdrücken muss, weil ansonsten…
hat die Person direkt das Gefühl, nein, das war nicht das richtige Geschenk. Also du musst sofort initial dich freuen. Dich sofort bei der Person bedanken. irgendwie am besten dann noch was finden, warum du dich jetzt über das Geschenk freust, glaub ich. Weiß ich nicht, ob man das wirklich muss, aber ich hab das Gefühl, ich das muss. Und dieses Spiel spielen wir dann immer und immer wieder. Hintereinander.
Und das ist sehr viel Druck.
Und wenn ich alles, also so sacken lassen habe, boah, das klingt, als wäre Weihnachten richtig furchtbar, ne? Das ist es nicht. Das möchte ich sagen, es ist nicht furchtbar. Aber es ist eine stressige Situation für mich. Und die wird entzerrt, indem mein Mann zum Beispiel und ich diese Geschenksachen nicht so geknubbelt unbedingt an einem Tag, an einem Abend mit versammelter Mannschaft machen.
Das hilft mir extrem dabei. Und es hilft halt auch extrem, wenn ich weiß, dass ich Dinge geschenkt bekomme, die ich tatsächlich gebrauchen kann und über die ich mich auch freue. Weil ich dann nicht dieses Programm abspulen muss, weil ich mich ja tatsächlich freue. Aber ich glaube, die meisten Leute kennen das Gefühl, dass man was auspackt und sich so denkt, was ist das?
Warum schenkt mir derjenige das? Was soll ich damit? Und dann ist es trotzdem im besten Fall ja gut gemeint. Und ich unterstelle jetzt niemandem, dass man Sachen verschenkt, nur den anderen zu ärgern. Das glaube ich jetzt nicht.
Aber dennoch passt es vielleicht auch einfach nicht zu einem oder passt nicht mehr zu einem.
Also bei Thema Hobbies oder Interessen könnte ich jetzt tausende Beispiele
Weiß ich nicht so was wie sensorische Probleme, Kleidung, Handtücher, Socken oder so. Ich hab mir dieses Jahr Socken gewünscht. Ich würde mich sehr über Socken freuen. Über sehr bestimmte Socken aber. Und über genau diese Socken würde ich mich sehr freuen, die genauso aussehen in genau diesen Farben. Ich würde mich nicht über irgendwelche random anderen Socken freuen. Also…
Ich weiß nicht, ob man das nachvollziehen kann, gerade was so die Empfindung auf der Haut angeht und so was, da bin ich halt sehr empfindlich. Also die Reize und Klamotten.
Und deshalb habe ich eine Wunschliste, wo dann genau das drauf steht. Und dadurch fällt Stress von mir ab. Stress, der ansonsten an Weihnachten einfach irgendwann das Fass zum explodieren bringt. Ne, das Fass zum überlaufen bringt. So heißt es. Das ist der Tropfen, der zu viel ist. Ihr wisst schon, wie diese ganzen komischen Sprichwörter gehen, diese Sätze. Aber…
Der Punkt ist, ich sollte weniger Sprichwörter verwenden, weil ich sie alle nicht verstehe und zweitens…
Wenn ich tatsächlich Sachen geschenkt bekomme, über die ich mich initial freue und die ich gerne hätte, aber mir nicht kaufe bin ich in mir so voller Freude und freue mich halt auch irgendwie auf die Geschenke, dass es mir dann leichter fällt, ganze Tradition, weiß ich nicht, aber das Geschenke auspacken und so, wo es halt insgesamt zumindest
Kenne ich es so, eher etwas wuselig ist und viel gleichzeitig passiert, viele Das macht es für mich insgesamt einfach zu einer etwas anstrengenden Sache. Und dann ist halt wieder das Gegenbeispiel mit meinem Mann, wenn wir uns einfach ganz unaufgeregt, die Post war da, das Geschenk ist jetzt da. Ja, mein Gott, wir haben November. Aber das Geschenk ist ja jetzt da. Dann…
packen wir es zusammen irgendwie aus und übergeben es so ein bisschen. Ich finde das überhaupt nicht schlimm. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich auch voll alleine mit der Meinung, aber ich finde das eigentlich ziemlich cool und erwachsen, dass wir so damit umgehen. Ja.
14:58 Geschenkideen
Also bevor ich mich um Kopf und Kragen rede, schon wieder ein kommen wir zu Ideen, die ich noch einfach mit in die Folge einbauen möchte, weil ich kann natürlich kein Geschenke Guide machen oder sowas, aber ich kann ein bisschen darüber reden, was ich mir in letzter Zeit gekauft habe, was mich unterstützt in meinem Alltag. Weil da gibt es viele Dinge, die ich ausprobiert habe.
Und ich werde aber nur die Sachen sagen, die mir auch geholfen haben. Oder die mir helfen. Teilweise habe ich die auch schon ewig.
Und auch da, wenn ihr das jemandem schenken wollt oder denkt, das könnte was für die Person sein, dann sprecht das vorher an und sagt, hey, XYZ, hab ich mir überlegt, könnte was für dich sein? Wie findest du die Idee? Ist es was für dich? Darf ich dir das schenken? Möchtest du dir selber was aussuchen, dass es dann genau zu deinen Bedürfnissen passt? Und so weiter.
Ich werde irgendwie mal auch eine Liste in die Folgenbeschreibung machen, wenn… Also in die Show Notes…
Wenn es am Handy aber irgendwie nervig ist oder ihr das nicht findet, was ich jetzt schon ein paar mal gelesen habe, dann könnt ihr das auf meiner Webseite nochmal nachlesen. Vanessa-Kunz.de Und da findet ihr zu jeder Folge jetzt die Blogbeiträge und da steht es dann nochmal aufgelistet.
Und ich verlinke da, was ich gekauft habe. Das heißt aber nicht, dass andere Sachen nicht auch vielleicht cool sind oder besser, schlechter, was so immer. Es ist einfach nur meine persönliche Präferenz und Erfahrung. Darf ja jeder selber entscheiden, was er dann kaufen möchte oder auch nicht kaufen möchte.
Die Links sind Affiliate Links, das heißt, ihr über diesen Link auf Produkte geht und die dann kauft, dann bekomme ich so eine Provision dafür. Das heißt aber nicht, dass es für euch teurer wird, für euch ändert sich nichts, nur bekomme ich einfach ein bisschen was dafür, dass ihr über diesen Link das dann kauft.
17:00 Medikamentenbox
Also das erste was ich empfehlen kann ist eine Medikamentenbox in irgendeiner Art und Dadurch dass ich nur ein Medikament immer täglich genommen habe, aktuell nicht, aber sonst habe ich eine genommen wo von, also wo relativ wenig Platz ist, sag ich jetzt mal. Aber die kann man drehen, also die ist rund und hat für jeden Wochentag ein Fach und dann kann man eben jeden Tag durchdrehen.
Und für mich hatte das einmal den Effekt, ich gesehen habe, ob ich die Tablette an dem Tag schon genommen habe. Ist nicht zu unterschätzen.
Und ich konnte auch immer einfach flexibel nachfüllen. Also ich musste jetzt nicht von Montag bis Sonntag immer wieder auffüllen, sondern ich konnte es einfach irgendwie auffüllen. Das war ganz cool. Eine Zeit lang habe ich sogar noch eine zweite Tablette mit reingepackt, also Nachmittagsergänzungsmittel. Das hat auch geklappt. Es gibt aber natürlich super viele verschiedene Medikamentenboxen mit Wochentagen für verschiedene Tabletten für morgens, mittags, abends. Ich würde sagen, meins ist schon super basic.
so. Aber für mich war die sehr sehr schön und auch praktisch, weil kann man überall mit hinnehmen.
18:13 Gewichtsdecke / Gewichtskuscheltiere
Was ich auf gar keinen Fall mehr abgeben möchte, auf gar gar gar gar gar keinen Fall, ist meine Gewichtsbettdecke. Ich hab eine Bettdecke mit 7 Kilo gekauft und…
Ich liebe sie. Also ich hab jetzt ein paar Nächte woanders geschlafen mit einer normalen Bettdecke und ich fand es so unangenehm, dass die so leicht war. Ich fühle mich darunter sehr geborgen Ja, die hilft mir sehr runterzukommen. Ich hab auch Gewichtskuscheltiere jetzt gekauft. Die haben 750 Gramm, zwei Stück. 750 Gramm ist für mich gerade so okay. Also…
dürfte schon schwerer sein, aber das ist natürlich Präferenz und hat auch was mit Körpergewicht und so weiter zu tun. Also schaut euch da ganz genau das alles an. Ich verlinke es mal, welche Decke ich habe. Ich muss aber auch sagen, ich bin nicht 100 % überzeugt von der Qualität der… Also die Decke nicht, aber der Bezug hat nicht so eine geile Qualität. Das heißt Gewichtsdecke, yo, ist geil.
vielleicht bisschen recherchieren und gucken, ob es noch andere gibt, die in Frage kommen.
19:25 Ohrstöpsel / Kopfhörer
Was ich auch täglich benutze sind Ohrstöpsel bzw. Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung. Also ich habe solche Ohrstöpsel, die man halt kennt, diese Plastikdinger. Die benutze ich teilweise zum Schlafen. Aber meine Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung benutze ich wirklich jeden Tag mehrere Stunden. Einerseits natürlich um Dinge darüber anzuhören und andererseits aber auch um Geräusche auszublenden und
Das hilft mir extrem. Dazu gibt es ja auch eine eigene Folge zu Musik und Geräuschen und so weiter.
kann ich nur empfehlen, muss aber auch immer für die Ohren passend sein. Das ist glaube ich auch sehr individuell, ob man es angenehm findet, wenn etwas in deinem Ohr ist.
20:15 Wiederverwendbare Abschminktücher
Ich muss zugeben, ich habe, keine Ahnung, 25 Jahre lang super wenig Gesichtspflege gemacht. mache ich immer noch, aber mein größtes Problem war immer das tropfende Wasser. Also Wasser ist sensorisch für mich einfach sehr unangenehm.
zumindest Wassertropfen und deshalb habe ich mir, es war so ein Zufall, so ein Set bestellt aus einem Haarband und ja so Schweißbändern quasi für die Arme, also für die Handgelenke und das sorgt einfach nur dafür, dass das Wasser weder an meine Haare kommt, also von meinem Gesicht weiter weggeht.
und auch nicht von meinen Händen runter tropft. Und das war so ein Gamechanger für mich. Also das hat Gesicht waschen so angenehm gemacht, dass ich wirklich überrascht war. Ich hab’s, also ich verlinkt es wie gesagt, weil ich kann die Sachen auch, also die Produkte glaube ich teilweise nicht so gut beschreiben. Aber wenn ihr das seht, dann versteht ihr was ich meine. Und in Kombination damit
habe ich mir so wiederverwendbare Waschlappen, Make-up-Tücher, irgendwas gekauft, die einfach nur sehr weich sind und mit denen ich quasi anstatt dass ich mir Wasser ins Gesicht spritze oder mit den Händen das Wasser in mein Gesicht mache, mache ich das mit diesen Tüchern und das war dann wirklich die Veränderung, die ich gebraucht habe um eine Zeit lang bestimmten halbes Jahr.
vielleicht sogar bisschen länger wirklich täglich zwei mal mein gesicht zu reinigen ohne habe ich es nie oft geschafft aber das war wirklich krass und die kann man dann auch zum beispiel fürs makeup entfernen benutzen
gibt’s. Auch in verschiedensten Formen, Farben und Möglichkeiten. Ich hab halt welche gekauft. Bin sehr happy damit. Und bisher ist auch alles wieder rausgegangen. Also auch so wasserfestes Make-up und sowas. Das war überhaupt kein Problem. Da hab ich teilweise, glaub ich, mit Make-up-Entfernern so ein bisschen vorher das gereinigt. Aber nach der Waschmaschine waren die alle wieder wie neu.
22:27 Lichtwecker
Beim Punkt Wecker finde ich es auch super spannend. Ich habe einen Tageslichtwecker. Den benutze ich vor allem, wenn ich sehr früh aufstehen muss und es nicht mal normaler Rhythmus ist. Aber ich benutze ihn auch nur, wenn mein Mann nicht neben mir schläft, weil das… Also, weil ich das asozial finde, wenn er im Schichtdienst arbeitet und ich habe da einen Tageslichtwecker und er hat eh wenig Schlaf, dass ich dann mit dem Tageslichtwecker mich aufwecken lasse. Dennoch, Tageslichtwecker, mega cool.
Hilft mir wach zu werden. Und ansonsten habe ich halt einen Smartwatch, die mich weckt mit Vibrationen Handgelenk direkt. Und das finde ich auch sehr viel sanfter als halt so einen Wecker-ton. Es macht einfach was aus, wie man aufwacht, bin ich ganz ehrlich.
23:16 Steckdosen mit Fernbedienung, Indirektes Licht
Dieses Jahr oder ich weiß nicht vielleicht auch schon letztes Jahr habe ich Steckdosen mit Fernbedienung sehr lieben gelernt also Lichterketten, Lampen, viel kleine Beleuchtung ist bei mir alles mit so Steckdosen mit einer Fernbedienung mit Funk verbunden und das heißt ich habe dann verschiedene Lichterketten die ich mit einem Knopfdruck quasi anschalten kann, verschiedene Lampen die ich anschalten kann und das macht es doch sehr viel gemütlicher
Und es ist halt so einfach. Also ich drücke einfach nur auf die Fernbedienung und das Licht ist an. Ich muss nicht sechs Lichterketten einzeln irgendwie anschalten und gucken, dass ich keine Vergessen abends wenn ich ins Bett will, sondern es ist sehr sehr bequem und cool. Und ich kann da sowohl diese Steckdosen empfehlen als auch einfach Lichterketten, kleine Lampen, Ambiente-Licht. Was ich auch unbedingt mal ausprobieren wollte waren diese
Es ist auf Instagram überall gewesen, diese Badezimmerlampen, die so… Ich kann das kaum beschreiben, aber die so das Licht irgendwie cool überall an die Decke, an die Wände und so was machen.
so ein bisschen wie im Schwimmbad, glaube ich.
Oder wie unter Wasser? Ich weiß nicht, ich kann es schlecht beschreiben.
Lichterketten und Steckdosen und sowas habe ich aber glaube ich nicht bestellt. Das heißt da kann ich nicht genau das verlinken was ich gekauft
24:43 Suncatcher
Man kann natürlich auch Suncatcher verschenken. Das sind so kleine Aufkleber oder aufgehangene Dinge, ich weiß nicht, Kristalle oder so, die das Sonnenlicht brechen und die dann kleine Regenbögen oder große Regenbögen überall im Raum verteilen. Ich lieb das Da gibt es so viele verschiedene Sachen, wie gesagt als Folien in kleinen Motiven, großen Motiven. Es gibt auch
Dinos als Motiv möchte ich mal ganz kurz anmerken. Ich glaube da ist der Kreativität keine Grenze gesetzt und da findet eigentlich jeder irgendwas.
Wenn man jetzt nach so Handgemachten Sandketchern sucht, dann kann man da auf Etsy ganz gut gucken. Man kann die auch selber machen. Ja. Kann man auch selber machen, aber muss man nicht selber machen.
25:38 Decke mit ärmeln
Was ich auch jeden Tag benutze ist meine Decke. eine Sofadecke. Ich weiß nicht wie diese Decken die haben für mich keinen Namen aber halt so eine dünnere Decke, keine Bettdecke. Eine Tagesdecke. Ne das ist aber was anderes.
Auf jeden Fall hat meine Decke Ärmel. Eine Decke mit Ärmeln. Und die ist sehr kuschelig. Und ich sitze halt sehr viel irgendwie an meinem Schreibtisch. Und da habe ich super oft einfach diese Decke mich gelegt. Und das ist einfach kuschelig und cool. Und mit den Ärmeln ist es natürlich auch geil, wenn mir richtig kalt ist, dann schlüpfe ich da rein und freue mich einfach, dass es schön warm ist.
26:18 Wärmendes
Und zum Thema Wärme passt auch ganz gut Thermo-Leggans oder Thermostrumpfhosen. Das ist nämlich auch was, ich bin ja eher jemand, der immer friert. Und Thermo-Leggins haben viel verändert für mich. Also die unter der Jeans anzuhaben, das hilft mir in der kalten Jahreszeit jetzt wirklich sehr.
Gerade für Frostbollen könnten auch Taschenwärmer oder so Fußwärmer Schuhwärmer und sowas eine Idee sein. Oder so richtig kuschelig warme Socken für zu Hause oder Hausschuhe, Pantoffeln, sowas in die Richtung. Auch da absprechen. Aber für unterwegs zum Beispiel Taschenwärmer finde ich auch ist eine coole Idee. Mittlerweile gibt es ja auch so Sachen wie
So was man in die Schuhe legt, Sohlenwärmer oder was auch immer, man wieder aufladen Oder die klassischen Taschenwärmer, die man einmal kocht und die dann wieder funktionieren, warum auch immer. Ja, sowas kann man natürlich dann auch verschenken.
27:24 Bücher
Dann eine generelle Empfehlung sind immer Bücher. es gibt ja so viele tolle Bücher, man lesen kann und das ist natürlich immer ein bisschen schwierig, wenn man jetzt eine Person vielleicht nicht im selben Haushalt hat, dann weiß man vielleicht auch nicht, welche Bücher hat sie vielleicht schon gelesen. Aber dennoch gibt es ganz viele tolle Bücher über ADHS, über Autismus. Es gibt schon drei Podcast-Folgen hier zu einzelnen Büchern.
ich schreib die drei Bücher einfach mal in die Beschreibung, aber es gibt so viele tolle Bücher, von daher, das wäre eine endlose Liste.
28:00 Stimming Toys
Dann kann man natürlich auch immer irgendwelche Sachen für Stimming verschenken. Also so Ringe, ich sag jetzt mal Spielzeug, aber das klingt so kindlich. Stimming Toys, wenn man dieses einfach mal sucht, da findet man endlos viel. Sehr viel auch einfach nur Plastik-Scheiß, aber sehr viele Sachen, die auch einfach cool sind.
Da muss man aber halt ne Person, wenn man das jetzt ver schenken möchte, auch kennen und wissen, was braucht die vielleicht?
Und für mich zum Beispiel sind Haargummis einfach das beste Stimming Tool, weil ich die am Handgelenk tragen kann und immer wenn ich es brauche, dann benutze. In welcher Art auch immer.
28:42 Aktivitäten / Zeit
Was ich auch immer sehr schön finde, ist eine gemeinsame Aktivität zu verschenken. Also zum Beispiel einen Kurs, wo man jetzt weiß, die Person würde irgendwas gerne ausprobieren. Aber alleine macht sie es jetzt vielleicht nicht unbedingt. Dann könnte man zum Beispiel einen gemeinsamen Kurs machen. Keine Ahnung, in irgendetwas. Töpfern, kreativ, was auch immer.
Aber da finde ich es auch super wichtig, dass man mit der Person vorher darüber spricht und es halt abklärt. Ich war zum Beispiel mal bei einem Sushi-Kurs, das war krass. Also da habe ich gelernt, wie man Sushi selber macht. Und habe auch gelernt, dass es sich nicht lohnt, und der Aufwand ist so groß. Es ist so viel Arbeit. Und es dauert so lange. Ich kaufe lieber Aber das ist trotzdem eine Erfahrung, die man halt machen kann.
29:31 Ätherisches Öl
Und für die Leute, für die das was ist, finde ich ätherische Öle auch sehr gut. Da sollte man aber dann drauf achten, dass es vielleicht nicht die aller günstigsten aus dem Drogeriemarkt sind oder sonst woher, sondern dass die für den Körper geeignet sind, das einfach gute Qualität ist. Weil gerade wenn man dann vielleicht mit einem Luftfeuchter, Aromadiffuser, wie auch immer arbeitet,
dann sollte das schon was ordentliches sein, aber ich finde das immer sehr sehr schön für mich irgendwie Lavendel oder Pfefferminz oder sowas in dem Aroma Diffusa drin zu haben und ein bisschen diesen Geruch mitzunehmen. Und das kann man natürlich auch auf den Körper benutzen, aber wie gesagt, bitte darauf achten, dass die dann auch dafür gedacht sind.
30:22 Balance Board
Für mich im Alltag ist auch ein Balance Board richtig cool. Einfach so ein Brett mit Noppen drauf, was zu balancieren geeignet ist. Das ist eine weirde Erklärung gewesen. Ich merke, dass ich, wenn ich mein Gleichgewicht halten muss, dass ich mich besser konzentrieren kann irgendwie. Und wenn ich da draufstehe, ist das Gefühl für meine Füße auch sehr angenehm. Das so bisschen wie eine Fußmassage.
Das benutze ich öfter mal an meinem Stehschreibtisch.
Das heißt vielleicht ist auch sowas eine Alternative, die man verschenken kann. Genauso wie Massagebälle oder Tennisbälle. Zum Füßen ein bisschen massieren oder lockern.
31:06 Faszienrolle / Akupressurmatte
Vielleicht bei sportbegeisterten Menschen auch Faszienrollen oder Akupressurmatten oder sowas. Aber auch da, es ist halt wirklich bei allem, was ich euch vorschlage, super individuell, was es für Bedürfnisse sind. Und deshalb wirklich drüber sprechen vorher.
31:26 Notizbücher / Kalender
Ich finde es furchtbar, wenn jemand einfach so ein Notizbuch verschenkt oder ein Kalender verschenkt oder sowas. Da schwingt ja auch sehr oft dieses, naja, du brauchst ein Kalender, dann kannst du dich auch organisieren-mäßige mit. Ich bin aber super froh, dass ich ein Notizbuch habe, was für mich funktioniert. Ich kann mich darauf verlassen, ich kann damit gut arbeiten. Es hat aber gedauert, bis das geklappt hat. Und das ist der Punkt, gab einen Prozess, bis ich so weit gekommen bin.
Und ich glaube, kann nicht einfach, also vielleicht durch einen riesigen Zufall kann eine Person von außen mir jetzt was schenken, was dann funktioniert.
Aber wahrscheinlich eher nicht. Dafür ist die Auswahl auch einfach zu groß an verschiedensten Kalendern, Notizbüchern, whatever, Whiteboards, digitalen Tools.
Da ist es dann eher so, dass… Also… Ich würde dann eher empfehlen, wenn jetzt jemand sagt, ich würde mich gerne besser organisieren, dass man dann sich zusammen hinsetzt und guckt, ja, was ist denn das Bedürfnis dahinter? Was brauchst du im Alltag? Was kann dich unterstützen? Was hilft dir? Was hindert dich?
Und daraus dann eine Lösung zu finden. Und das kann ein Notizbuch sein, online Toool, Software, eine Handy-App, was auch immer. Die aber dann das auch wirklich erfüllt. Und die ohne Frustration unterstützt.
Weil sonst landet es einfach nur irgendwie im Schrank und wird nicht mehr angeguckt. Und das finde ich ist dann auch schade einfach. Also ich habe sehr viele Notizbücher, die angefangen, teilweise von zwei Seiten angefangen wurden und jetzt im Schrank liegen. Ich weiß worüber ich spreche.
33:12 Fazit
Ich hoffe, dass dieser, ich sag jetzt mal Geschenke Guide, aber im Grunde wahren es ja nur Vorschläge, dass diese Folge über Geschenke dir ein paar Erkenntnisse gebracht hat. Oder du ein bisschen was Neues gelernt hast. Ein paar Ideen mitnehmen konntest.